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255 Kilometer pro Stunde : Taifun „Mangkhut“ nimmt Kurs auf die Philippinen

  • Aktualisiert am

Ein Satellitenbild des Taifuns „Mangkhut“ vor der philippinischen Küste. Bild: AFP

Die Philippinen rüsten sich für Taifun „Mangkhut“, der am Samstag auf Land treffen soll. Der südostasiatische Staat ist jährlich von etwa 20 Wirbelstürmen betroffen, dieser könne der stärkste in diesem Jahr werden.

          Ein starker Wirbelsturm bedroht Millionen von Menschen auf den Philippinen. Die Behörden forderten am Donnerstag die Bewohner nördlicher Küstengebiete des Inselstaats auf, sich vor Taifun „Mangkhut“ in Sicherheit zu bringen. Der Sturm wirbelt derzeit mit Spitzenwindgeschwindigkeiten von bis zu 255 Kilometer pro Stunde im Pazifik und wird voraussichtlich am Samstag auf Land treffen, wie die philippinische Wetterbehörde mitteilte.

          In den gefährdeten Gebieten könnte der Sturm Häuser umreißen und Sturzfluten sowie Überschwemmungen durch starke Regenfälle auslösen, sagte der Chef des Katastrophenschutzrates, Ricardo Jalad. Etwa zehn Millionen Menschen leben nach Angaben des philippinischen Roten Kreuzes in der Gefahrenzone. Es drohten Wellen von bis zu sechs Metern Höhe, hieß es.

          Der Chef der philippinischen Polizei, Oscar Albayalde, sagte, auch alle Polizeieinheiten im Norden seien in volle Bereitschaft versetzt, um Rettungseinsätze zu leisten. Die Einwohner in den gefährdeten Gebieten rief er auf, aufmerksam zu bleiben und Räumungsbefehle zu befolgen, sofern sie erteilt werden.   

          Jedes Jahr treffen etwa 20 Wirbelstürme auf den südostasiatischen Inselstaat. „Mangkhut“ ist der bislang stärkste in diesem Jahr. Am folgenschwersten war Taifun „Haiyan“ im Jahr 2013. Damals starben mehr als 6300 Menschen.

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