Home
http://www.faz.net/-gup-6wctw
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER
50 Plus

Stärke 7,0 Schweres Erdbeben erschüttert Japan

Ein heftiges Erdbeben der Stärke 7,0 hat Teile Japans erschüttert.  Zahlreiche Gebäude wankten – doch Schäden blieben offenbar weitgehend aus.

© AFP Vergrößern Schrecksekunden in Tokio (hier auf einem Archivbild): Ein Erdbeben der Stärke 7,0 hat die Stadt erschüttert

Ein Erdbeben der Stärke 7.0 hat am Neujahrstag den Osten und Nord-Osten Japans erschüttert. Das Zentrum des Bebens lag 600 Kilometer südlich von Tokio im Pazifik. Nach Angaben des meteorologischen Dienstes schwankten Gebäude in der Hauptstadt. Berichte über Verletzte oder Schäden lagen nicht vor. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht ausgegeben.

Das Beben ereignete sich um 06.27 Uhr (MEZ) in 370 Kilometer Tiefe nahe der unbewohnten Vulkan-Iinsel Tori Shima im Pazifik. Aufgrund er großen Entfernung von der Hauptstadt schwächten sich die Erschütterungen in Tokio deutlich ab.

Der Betreiber des Atomkraftwerkes Fukushima, Tepco, meldete keine Schäden oder Probleme von dem havarierten Kernkraftwerk, berichtete der Fernsehsender NHK.

Eine Tsunami-Warnung wurde nicht ausgelöst. Artikel.Text Video starten $fazgets_pct
© reuters Vergrößern Video: Schweres Erdbeben erschüttert Japan

Am 11. März 2011 hatte ein schweres Beben der Stärke 9.0 in Japan einen Tsunami ausgelöst, mehr als 15 000 Menschen kamen ums Leben. Das Atomkraftwerk Fukushima wurde schwer beschädigt. Die Brennstäbe in den Reaktoren 1 bis 3 schmolzen vollständig.

In einem Zwischenbericht vom Dezember 2011 wurden schwere Vorwürfe gegen Tepco und die japanische Regierung erhoben. Sowohl Tepco als auch die zuständigen Behörden seien auf eine Katastrophe diesen Ausmaßes vollkommen unvorbereitet gewesen, hieß es. Es war der bisher schwerste Atomunfall seit der Katastrophe in Tschernobyl 1986.
 

Quelle: AP

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Schadenersatz nach Atom-Katastrophe 356.000 Euro für Fukushima-Selbstmord

Kurz nach der Nuklearkatastrophe in Japan vor fast dreieinhalb Jahren nahm sich eine Frau das Leben - weil sie fliehen musste. Der Atom-Konzern Tepco ist nun verurteilt worden. Mehr

26.08.2014, 15:26 Uhr | Wirtschaft
Erdbebenübung in Tokio Gut behütet für den Ernstfall

Mehr als zwei Millionen Menschen haben in Tokio für den Ernstfall geprobt: In Behörden, Schulen und Firmen wurde die Reaktion auf ein Erdbeben so echt wie möglich nachgestellt. Mehr

01.09.2014, 17:33 Uhr | Gesellschaft
In der Nähe von San Francisco Über 100 Verletzte bei Erdbeben in Kalifornien

Mehr als 100 Menschen sind bei dem Erdbeben in Nordkalifornien verletzt worden, drei befinden sich Lebensgefahr. Für die Region wurde der Notstand ausgerufen. Der Schaden könnte mehr als eine Milliarde Dollar betragen. Mehr

24.08.2014, 19:14 Uhr | Gesellschaft
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 01.01.2012, 08:09 Uhr

Alec Baldwin Das ging zu weit

Alec Baldwin ruft die Polizei auf den Plan, Hollywoodstar George Clooney lässt seine Rückenschmerzen in der Klinik in Solingen behandeln und Brangelina heiraten heimlich – der Smalltalk. Mehr 18

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden