http://www.faz.net/-gum-91vk3

Mehr als 60 Verletzte : Mindestens acht Tote nach schwerem Unwetter in Rumänien

  • Aktualisiert am

Ein Verkehrsschild kippte aufgrund des heftigen Sturms um und tötete den Fahrer eines Autos. Bild: dpa

Bei einem schweren Unwetter in Rumänien sind am Sonntag mindestens acht Menschen gestorben, die genaue Zahl der Verletzten ist noch nicht bekannt. Der Sturm mit bis zu 100 Stundenkilometern warf sogar Autos um.

          Bei einem kurzen, aber schweren Unwetter im Westen Rumäniens sind am Sonntag mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Die Zahl der Verletzten lag nach unterschiedlichen Medienberichten zwischen 60 und 80, die rumänische Tageszeitung Cotidianul berichtet sogar von 145 verletzten Personen.

          Der Sturm erreichte Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 Stundenkilometern. In der Region Timisoara wurden Bäume entwurzelt, Gebäude beschädigt und Autos umgeworfen. In vielen Orten fiel die Stromversorgung aus, auch der Bahnverkehr wurde zeitweilig unterbrochen. Einige Schulen mussten am Montag geschlossen bleiben.

          Anschließend zog der Sturm weiter Richtung Norden und zur ungarischen Grenze. Die meisten der Opfer befanden sich im Freien: Ein Mann wurde von einem Baum erschlagen, ein anderer von einem Werbeschild. Der Bürgermeister von Timisoara, Nicolae Robu, beklagte im Sender Digi 24, dass es keine Vorwarnung gegeben habe.

          Quelle: dpa/AFP

          Topmeldungen

          Bundeskanzlerin Merkel auf dem Weg auf dem Weg zum EU-Gipfel

          EU-Gipfel in Brüssel : Poker mit Erdogan

          Auf ihrem Gipfel in Brüssel beraten die EU-Staaten, wie sie den Druck auf die Türkei erhöhen können. Ein Abbruch des Beitritts ist bisher nicht in Sicht – wohl aber andere Maßnahmen.

          Christian Lindner : Demut unter der Dusche

          Der FDP-Vorsitzende legt am zweiten Tag der Sondierungen ein Buch über die Rückkehr der Liberalen vor – und seine Rolle dabei. Zudem will er einen Autoritätsverlust bei Merkel erkennen.
          Eheschließung für alle: Kritiker des Gesetzes befürchten eine schleichende Islamisierung des sozialen Lebens.

          Türkei beschließt neues Gesetz : Ehe für alle

          In der Türkei dürfen künftig auch Muftis Paare vermählen. Kritiker sehen das Gesetz als Angriff auf den Säkularismus – und befürchten eine Zunahme von Kinderheiraten.
          Ihre Bewerbung gefällt dem Kreml: die russische Journalistin Xenia Sobtschak, hier 2012 in Moskau

          Kandidatin Sobtschak : Ein Geschenk des Glamours

          Die Journalistin Xenia Sobtschak, die schon Glamour-Girl und Heldin in Reality-TV-Shows war, will bei der russischen Präsidentenwahl antreten. Das stößt auf Kritik – aus Sicht des Kremls ist ihre Bewerbung aber von Vorteil.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.