http://www.faz.net/-gum-92248

Puerto Rico : Behörden warnen vor „extrem gefährlicher Lage“ nach Dammbruch

  • Aktualisiert am

Überflutete Straße auf Puerto Rico Bild: Reuters

Auf Puerto Rico kann ein Staudamm den Wassermassen nach schweren Regenfällen nicht mehr standhalten. 70.000 Menschen müssen ihre Häuser verlassen. Nach Hurrikan „Maria“ ist die Stromversorgung lahmgelegt.

          Nach einem Dammbruch infolge heftiger Regenfälle in Puerto Rico haben die Behörden rund 70.000 Menschen angewiesen, ihre Häuser zu verlassen. Der Damm von Guajataca im Nordwesten der Insel war am Freitagnachmittag gebrochen und hatte plötzliche Überschwemmungen und eine „extrem gefährliche Lage“ ausgelöst, wie der Wetterdienst des amerikanischen Außengebiets mitteilte.

          Das gesamte Gebiet entlang des Flusses Guajataca müsse sofort evakuiert werden, erklärte der Wetterdienst im Kurzbotschaftendienst Twitter. Kurz darauf gab Gouverneur Ricardo Rossello die Evakuierungsorder für rund 70.000 Einwohner aus.

          Puerto Rico ist bereits durch den Hurrikan „Maria“ schwer verwüstet worden. Erschwert wird die Situation, weil „Maria“ die Stromversorgung und das Kommunikationsnetz auf der Insel lahmgelegt hat. Mindestens 13 Menschen starben. Bis Samstag waren weitere schwere Regenfällen vorhergesagt, die Behörden warnten vor Schlammlawinen.

          „Maria“ fegt seit Montag mit Windgeschwindigkeiten von zeitweise bis zu 260 Stundenkilometern über die Karibik hinweg. Mindestens 33 Menschen kamen ums Leben, darunter allein 15 auf der Insel Dominica, wo der Hurrikan zuerst auf Land traf.

          Nach dem Hurrikan : Puerto Rico kämpft mit den Folgen von „Maria“

          Quelle: AFP

          Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben.

          Topmeldungen

          Erwin Huber im Gespräch : „Die CSU hat ein Trauma“

          Als Parteivorsitzender bildete Erwin Huber mit Günter Beckstein das erste CSU-Führungstandem. Im FAZ.NET-Interview verrät er, was er über das Duo Söder/Seehofer und über eine Rückkehr von Karl-Theodor zu Guttenberg denkt.

          Erderwärmung – eine Pause? : Auch 2017 war ein Hitzejahr

          Kein Rekord, eine kleine Pause sogar, aber der Trend bleibt: Die mittlere Erdtemperatur kratzt an den Rekordwerten. Deutschland jedoch ist abgehängt, und eine Kälteanomalie bleibt bis 2018.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.