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Portugal : Fünf Touristen von Felsbrocken getötet

  • -Aktualisiert am

Verzweifelte Suche Bild: dpa

An einem beliebten Badestrand an der Algarve sind fünf Portugiesen durch herabstürzende Felsbrocken an einer Steilküste getötet und vier weitere verletzt worden. Die Ursache des Erdrutsches war zunächst nicht bekannt.

          An einem beliebten Badestrand an der Algarve sind fünf Portugiesen durch herabstürzende Felsbrocken an einer Steilküste getötet und vier weitere verletzt worden. Das Unglück ereignete sich am Freitagnachmittag, als sich zahlreiche Badegäste trotz Warnschildern wegen Steinschlags an einem gefährdeten Abschnitt des Maria-Luísa-Strandes bei Albufeira aufhielten.

          Die Ursache des Erdrutsches war zunächst nicht bekannt. Einige Fachleute brachten ihn am Samstag mit einem hundert Kilometer entfernt registrierten leichten Erdbeben in Südportugal in Verbindung. Rettungsmannschaften der Feuerwehr und der Polizei sowie Angehörige hatten stundenlang mit Hilfe von Baggern, Bulldozern und Schaufeln nach den unter Sandstein und Erdmassen begrabenen Opfern gesucht. Die einsetzende Flut erschwerte dabei die Bergungsarbeiten.

          Staatspräsident Aníbal Cavaco Silva und Ministerpräsident José Sócrates eilten an die Unglücksstelle und sprachen den betroffenen Familien ihr Mitgefühl aus. Umweltminister Nunes Correia bemühte sich derweil, in- und ausländische Touristen mit der Versicherung zu beruhigen, dass alle gefährdeten Strandabschnitte mit brüchigen Klippen überwacht und überprüft würden.

          Bergungsarbeiten in Albufeira
          Bergungsarbeiten in Albufeira : Bild: AFP

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