Home
http://www.faz.net/-gup-74tzh
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER
50 plus

Philippinen Mindestens 238 Tote nach Taifun „Bopha“

Taifun „Bopha“ fordert auf den Philippinen mindestens 244 Todesopfer. Allein im am schwersten betroffenen Compostela-Tal kamen mindestens 151 Menschen ums Leben. Auch Notunterkünfte werden überschwemmt.

© AFP, reuters Vergrößern Philippinen: Zahl der Toten steigt

Nach dem Taifun „Bopha“ auf den Philippinen ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 244 gestiegen. Allein im am schwersten betroffenen Compostela-Tal kamen mindestens 151 Menschen ums Leben, wie Regierungssprecherin Fe Maestre am Mittwoch der Nachrichtenagentur AP sagte.

Mehr zum Thema

Darunter seien 66 Bewohner und Soldaten, die von einer Sturzflut weggerissen wurden, die am Dienstag zwei Notunterkünfte und ein Feldlager in der Stadt New Bataan überschwemmte. Eine unbekannte Zahl von Bewohnern werde dort noch vermisst.

In der nahe gelegenen südlichen Provinz Davao Oriental kamen 51 Menschen ums Leben, die meisten von ihnen durch Überschwemmungen und umstürzende Bäume, wie Generalmajor Ariel Bernardo mitteilte. Mehr als 200 Menschen wurden noch vermisst.

Behördenvertreter berichteten am Mittwoch von Szenen der Verwüstung. Rettungskräfte versuchten, mit Hubschraubern zur besonders betroffenen Gebirgsstadt New Bataan vorzudringen, da die Zufahrtstraße von herumliegenden Baumstämmen und Felsbrocken versperrt war. Der Sturm schwächte sich mittlerweile ab und zog Richtung Westen zur Palawan-Insel und dem Südchinesischen Meer.

Der Blick auf dem All zeigt den Taifun über den Philippinen © AFP Vergrößern Der Blick aus dem All zeigt den Taifun über den Philippinen

Die Behörden meldeten sieben weitere Todesfälle in anderen Regionen. Rund 60.000 Menschen suchten in Notunterkünften Schutz vor dem Unwetter. Wegen des Sturms wurden mehr als 100 Flüge abgesagt. „Bopha“ hatte den Süden der Philippinen am Dienstag mit Windgeschwindigkeiten von 210 Stundenkilomentern erreicht. In zahlreichen Gegenden fiel der Strom aus. Am Mittwoch bewegte sich der Sturm auf Urlaubsorte in dem Land zu.

Die Philippinen, die auf halbem Weg zwischen Australien und Japan liegen, werden jedes Jahr von rund zwanzig Taifunen heimgesucht. Im Taifun „Washi“ kamen im vergangenen Jahr rund 1500 Menschen ums Leben.

Von den Häusern bleibt nicht mehr viel übrig, nachdem der Taifun auf Land traf © AFP Vergrößern Von den Häusern bleibt nicht mehr viel übrig, nachdem der Taifun auf Land traf

Quelle: FAZ.NET

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Verhütung Papst: Katholiken müssen sich nicht wie Karnickel vermehren

Nach katholischer Lehre sind künstliche Verhütungsmittel verboten. Ob das dauerhaft so bleibt? Auf dem Rückflug von den Philippinen sagte der Papst, Katholiken müssten sich nicht unkontrolliert fortpflanzen. Mehr

19.01.2015, 21:37 Uhr | Politik
Taifun Hagupit verwüstet die Philippinen

Mindestens 21 Menschen sind durch den Taifun Hagupit auf den Philippinen ums Leben gekommen. Viele Häuser auf der Insel Samar wurden zerstört, Straßen verschwanden unter den Wassermassen. Mehr

08.12.2014, 09:36 Uhr | Gesellschaft
Papst-Besuch Anteilnahme im gelben Regenmäntelchen

Ausgerechnet wegen eines Tropensturms muss Papst Franziskus seinen Besuch bei den philippinischen Taifun-Opfern verkürzen. Die Gläubigen erleben das Kirchenoberhaupt dafür in einem ungewohnten Outfit. Mehr Von Till Fähnders, Manila

17.01.2015, 07:32 Uhr | Gesellschaft
Phillippinen Menschen flüchten vor dem Taifun Hagupit

Durch den Taifun Hagupit sind auf den Philippinen tausende Häuser zerstört worden. Millionen Menschen suchten Schutz in Notunterkünften; mindestens zwei kamen ums Leben. Mehr

08.12.2014, 10:28 Uhr | Gesellschaft
Verkaufsstart in Deutschland Vergebliches Warten auf Charlie

Seit dem Morgen ist Charlie Hebdo zumindest theoretisch auch in Deutschland zu haben. Es gibt aber nur wenige Exemplare. Am Berliner Hauptbahnhof standen am Morgen 100 Menschen Schlange. Nur zwei hatten Glück. Mehr

17.01.2015, 06:15 Uhr | Feuilleton
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 05.12.2012, 08:35 Uhr

Shakira und Piqué Zweiter Sohn geboren – und schon Barca-Mitglied

Das Baby von Shakira und Gerard Piqué hat bereits eine Fußball-Konfession, die kleine North West könnte ein Geschwisterchen namens South West bekommen, undden Körper von Judi Dench ziert vielleicht bald ein besonderes Symbol – der Smalltalk. Mehr 11

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden