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Philippinen Mindestens 238 Tote nach Taifun „Bopha“

 ·  Taifun „Bopha“ fordert auf den Philippinen mindestens 244 Todesopfer. Allein im am schwersten betroffenen Compostela-Tal kamen mindestens 151 Menschen ums Leben. Auch Notunterkünfte werden überschwemmt.

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© AFP, reuters Vergrößern Philippinen: Zahl der Toten steigt

Nach dem Taifun „Bopha“ auf den Philippinen ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 244 gestiegen. Allein im am schwersten betroffenen Compostela-Tal kamen mindestens 151 Menschen ums Leben, wie Regierungssprecherin Fe Maestre am Mittwoch der Nachrichtenagentur AP sagte.

Darunter seien 66 Bewohner und Soldaten, die von einer Sturzflut weggerissen wurden, die am Dienstag zwei Notunterkünfte und ein Feldlager in der Stadt New Bataan überschwemmte. Eine unbekannte Zahl von Bewohnern werde dort noch vermisst.

In der nahe gelegenen südlichen Provinz Davao Oriental kamen 51 Menschen ums Leben, die meisten von ihnen durch Überschwemmungen und umstürzende Bäume, wie Generalmajor Ariel Bernardo mitteilte. Mehr als 200 Menschen wurden noch vermisst.

Behördenvertreter berichteten am Mittwoch von Szenen der Verwüstung. Rettungskräfte versuchten, mit Hubschraubern zur besonders betroffenen Gebirgsstadt New Bataan vorzudringen, da die Zufahrtstraße von herumliegenden Baumstämmen und Felsbrocken versperrt war. Der Sturm schwächte sich mittlerweile ab und zog Richtung Westen zur Palawan-Insel und dem Südchinesischen Meer.

Die Behörden meldeten sieben weitere Todesfälle in anderen Regionen. Rund 60.000 Menschen suchten in Notunterkünften Schutz vor dem Unwetter. Wegen des Sturms wurden mehr als 100 Flüge abgesagt. „Bopha“ hatte den Süden der Philippinen am Dienstag mit Windgeschwindigkeiten von 210 Stundenkilomentern erreicht. In zahlreichen Gegenden fiel der Strom aus. Am Mittwoch bewegte sich der Sturm auf Urlaubsorte in dem Land zu.

Die Philippinen, die auf halbem Weg zwischen Australien und Japan liegen, werden jedes Jahr von rund zwanzig Taifunen heimgesucht. Im Taifun „Washi“ kamen im vergangenen Jahr rund 1500 Menschen ums Leben.

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05.12.2012, 08:35 Uhr

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