Home
http://www.faz.net/-gum-74w2g
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER
50 plus

Nordsee Suche nach vermissten Seeleuten wird aufgegeben

Nach einer Schiffskollision auf der Nordsee am Mittwochabend wurde die Suche nach den sechs Vermissten eingestellt. Damit sind bei dem Unglück insgesamt elf Menschen ums Leben gekommen.

© dpa Vergrößern Die niederländische Küstenwache sieht keine Hoffnung mehr, die vermissten Seeleute zu finden.

Die niederländische Küstenwache hat die Suche nach Überlebenden der schweren Schiffskollision in der Nordsee am Freitag aufgegeben. „Es gibt keine Hoffnung mehr, Überlebende zu finden“, teilte die Küstenwache mit. Elf Seeleute starben. Sie gehörten zu der 24 Mann starken Besatzung des Frachters „Baltic Ace“, der etwa 65 Kilometer vor der niederländischen Küste südwestlich von Rotterdam gesunken war.

Fünf Tote wurden am Donnerstag bereits geborgen. Nach Polizeiangaben waren es zwei Polen, zwei Männer aus den Philippinen und einer aus der Ukraine. Die sechs weiteren Vermissten wurden bisher nicht gefunden.

Infografik / Karte / Schiffskollision auf der Nordsee © dpa Vergrößern Der Auto-Frachter „Baltic Ace“ sank 65 Kilometer vor der niederländischen Küste.

Am Mittwochabend waren der Auto-Frachter und das Containerschiff „Corvus J“ aus Zypern zusammengeprallt. 13 Seeleute von der Besatzung der „Baltic Ace“ konnten gerettet werden. Die „Corvus J“ wurde kaum beschädigt.

Die Schiffe waren auf einer der meistbefahrenen Schiffsrouten der Welt unterwegs. Erst in der vergangenen Woche hatte die Internationale Seefahrtsorganisation IMO neue Fahrrouten der niederländischen Regierung genehmigt, die ab August 2013 gelten sollen.

Mehr zum Thema

Quelle: DPA

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Unglück vor Kamtschatka Dutzende Tote bei Untergang eines russischen Schiffes

Bei eisigen Temperaturen ist in Russlands fernem Osten ein Fischtrawler gesunken. Viele Seeleute konnten gerettet werden, aber mehr als 50 kamen ums Leben. Mehr

02.04.2015, 04:35 Uhr | Gesellschaft
Drama im Himalaya 85 Bergsteiger werden noch vermisst

Nach Schneestürmen und Lawinenabgängen im Himalaya suchten Rettungskräfte in Nepal weiter nach Überlebenden. In den letzten Tagen waren in der Region mindestens 20 Bergwanderer und Einheimische durch die Naturgewalten getötet worden. Mehr als 85 Bergsteiger werden noch vermisst. Mehr

16.10.2014, 14:51 Uhr | Gesellschaft
Chile Sieben Tote bei Unwettern in Wüstenregion

Die Zahl der Toten bei den schweren Unwettern im sonst extrem trockenen Norden Chiles ist auf sieben gestiegen. Nun befürchten die Einheimischen Umweltschäden durch giftige Substanzen aus überfluteten Bergwerken. Mehr

27.03.2015, 15:37 Uhr | Gesellschaft
Vermisste Air-Asia-Maschine Rettungsdienst vermutet Flugzeug auf dem Meeresgrund

Die nach Einbruch der Dunkelheit unterbrochene Suche nach der vermissten Maschine wurde am Morgen wieder aufgenommen. Der indonesische Rettungsdienst geht inzwischen davon aus, das Flugzeug könnte bereits auf dem Meeresgrund liegen. Mehr

29.12.2014, 09:51 Uhr | Gesellschaft
Die Welt am Wendepunkt Als Onkel Emil gegen Hitler kämpfte

Dem routinierten Autor Ian Buruma gelingt es, die brutale Wirklichkeit am Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa und im asiatisch-pazifischen Raum authentisch abzubilden. Mehr Von Gregor Schöllgen

30.03.2015, 09:46 Uhr | Politik
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 07.12.2012, 11:07 Uhr

Dreharbeiten in Mexiko-Stadt James Bond schadet dem Geschäft

Daniel Craig verärgert als James Bond mexikanische Einzelhändler, Schauspieler David Duchovny macht jetzt auch Musik, und David Beckham und der britische Komiker James Corden machen Quatsch in Unterhosen – der Smalltalk. Mehr 6

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden