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Mindestens neun Tote : Bus in Peru stürzt 200 Meter in die Tiefe

  • Aktualisiert am

Der Bus stürzte bis an das Flussufer des Mantaro. Bild: Junior Meza/El Comercio

In den peruanischen Anden ist ein Bus mit 45 Personen eine 200 Meter tiefe Schlucht hinuntergestürzt. Mindestens neun Personen starben – viele Insassen wurden verletzt.

          In Peru ist ein Reisebus in eine 200 Meter tiefe Schlucht gestürzt. Dabei seien mindestens neun Menschen gestorben, berichtete die Polizei am Montag. Mindestens 19 weitere Menschen seien bei dem Unfall, der am Sonntagabend in Huancavelica geschah, verletzt worden. Der Ort befindet sich in den peruanischen Anden. Über die Opfer wurde bislang nichts bekannt.

          Die Ursache für das Unglück rund 230 Kilometer südlich von Lima soll ersten Erkenntnissen zufolge die hohe Geschwindigkeit des Busses gewesen sein. Ein Passagier sagte dem Sender RPP, ein Lastwagen habe den Bus mit 45 Insassen in einer Kurve von der Straße abgedrängt. Das Fahrzeug sei daraufhin in die Tiefe gestürzt und in einem Fluss versunken.

          Wie die peruanische Zeitung „El Comercio“ berichtete, seien sieben der neun Opfer noch vor Ort verstorben – die zwei anderen auf dem Weg zum Krankenhaus. Eine Jugendliche, die abseits des Busses zwischen Felsen lag, konnte eine halbe Stunde nach dem Unfall gerettet werden.

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