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Vergiftung mit Kohlenmonoxid : Winter-Griller müssen ins Krankenhaus

  • Aktualisiert am

Schmackhaft, aber nichts für die Wohnung: Ein Holzkohlegrill mit Thüringer Rostbratwürstchen. Bild: dpa

Die Gefahren durch Kohlenmonoxid werden immer wieder unterschätzt. Auch von einer Familie in Neu-Isenburg, die ihren Holzkohlegrill in die Wohnung stellte. Elf Menschen – darunter sechs Kinder – landeten im Krankenhaus.

          Eine Familie aus Neu-Isenburg hatte am Sonntagabend zum Grillen geladen. Weil es den Teilnehmern bei winterlichen Temperaturen offenbar zu kalt wurde, berichtet die „Hessenschau“, brachten sie den Holzkohlegrill schließlich in ihre Wohnung. Wegen der beim Grillen entstehenden Kohlenmonoxid-Dämpfe ist das ein potentiell lebensgefährlicher Fehler: Folglich klagten die Winter-Griller alsbald über Übelkeit und Schwindel und riefen die Feuerwehr.

          Die musste schließlich elf Menschen, darunter sechs Kinder, mit Kohlenmonoxid-Vergiftungen ins Krankenhaus bringen. Gegen die Gastgeber drohen nun Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung. Immer wieder wird die Gefahr durch Kohlenmonoxid unterschätzt.

          Mitte November etwa musste im hessischen Flörsheim ein Mehrfamilienhaus evakuiert werden, weil Bewohner einen Holzkohlegrill angefeuert hatten, als die Heizung ausgefallen war. Drei Menschen mussten ins Krankenhaus. Im Januar waren im unterfränkischen Arnstein sechs Jugendliche in einem Gartenhaus gestorben, weil Abluft eines unsachgemäß installierten Stromaggregats in die Laube geströmt war.

          Quelle: jvww.

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