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München Stromausfall legt Innenstadt lahm

 ·  Ein Stromausfall hat in München weite Teile der Innenstadt lahmgelegt. Ampeln fielen aus, Aufzüge blieben stecken, der Nahverkehr kam teils zum Erliegen. Ursache war offenbar ein Fehler im Leitungssystem.

Artikel Bilder (3) Video (1) Lesermeinungen (35)
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Joachim Mense
Joachim Mense (JMense) - 16.11.2012 08:31 Uhr

Ziemlicher Spekulatius-Quark hier im Hühnerhaufen

Ich gebe Herrn Moch völlig recht. Stromausfälle passieren immer wieder, auch hier in München - so wie Autos gelegentlich eine Panne haben. Der Fehler muss gesucht, die Vorkehrungen für das nächste Mal verbessert werden, fertig. Post scriptum: Nach knapp einer halben Stunde war der Strom wieder da, nach einer Stunde die meisten Probleme im öffentlichen Raum beseitigt. Wenn das mal kein Lob für all die Helfer wie Feuerwehr, Polizei, Hausmeister, E-Techniker etc wert ist!!!

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Jonas Müller-Hübenthal

30 Tausend Euro

Als Betreiber einer großen radiologisch nuklearmedizinischen Praxis hat mich bisher JEDER Stromausfall 30.000 EUR gekostet. Immer war irgend ein wichtiges Netzteil oder elektronisches Gerät kaputt. Wenn das öfter vorkommt und dann noch der Strompreis steigt (aktuell 5 EUR pro Untersuchung) kann ich keine Kassenpatienten mehr versorgen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.11.2012 17:58 Uhr
Jonas Müller-Hübenthal

70 kW

Haben Sie mal versucht die Leistung von 70 kW über eine USV abzusichern? Das Ergebnis ist dasselbe. Eine MRT-Untersuchung für Kassenpatienten ist finanziell nicht mehr darstellbar.

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Erik Staack
Erik Staack (E_Staack) - 16.11.2012 22:07 Uhr

Für empfindliche Geräte gibt es Geräte die Spannungsschwankungen unterbinden

Viele Technische Geräte vertragen keine Schwankungen im Netz und müssen vor diesen Geschützt werden. Bei Kosten von 30.000 Euro pro Stromausfall würde ich mich darüber Fachkundig informieren.
.
Begriff USV Unterbrechungsfreie Stromversorgung Googlen oder Metagern

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David Moch
David Moch (__rand__) - 15.11.2012 20:42 Uhr

Genervter Münchner - hört endlich mit den Verschwörungstheorien auf!

Also liebe Leute,
ich muss ganz ehrlich sagen dass ich unglaublich genervt bin, und zwar nicht von dem Stromausfall in der Stadt sondern von dieser Diskussion hier. Bei den allermeisten würde man in der Schule wohl sagen: "Thema verfehlt, 4"(oder 5/6, je nach Lehrer und Bundesland).
Es ist halt im Norden Münchens ne Leitung kaputt gegangen, warum auch immer, ob Materialermüdung oder schlechte Wartung, weiß man noch nicht. Soll nicht passieren, darf es nicht, passiert aber dann doch mal. Und jetzt? Ein Großteil der Kommentatoren kommt aus den Löchern gekrochen, erzählt was von Energiewende, dass das ja jetzt ganz sicher öfter passieren wird, bla bla bla.
Ehrlich Leute, akzeptiert doch mal dass es vielleicht so ist wie die SWM schreiben, die ich in über 5 Jahren immer als fairen und zuverlässigen Versorger erlebt habe, und dass nicht die pösen erneuerbaren Energien für alles Ungemach verantwortlich sind. Ist doof gelaufen heute, hat man schnell in den Griff bekommen, Leben geht weiter.

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Hans-Ulrich Pietz

Das große Experiment Energiewende

So ist das mit Experimenten, mal gelingt es mal halt nicht. Jedenfalls wird jetzt der französische Atomkonzern AREVA 23 japanische KKW mit Sicherheitstechnik ausrüsten. Es ist nur schade, daß man diese und viele andere Informationen, die nicht zur Energiewende in Deutschland passen vermittelt bekommt.

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Closed via SSO
klaus keller (klkeller) - 15.11.2012 14:35 Uhr

Wäre es die Folge eines heimtükischen terroristischen Anschlages

müßte man sich weniger sorgen machen als wenn es die Folge eines ökoreligiösen Massenwahns ist. Oder doch eine Internetattacke auf Schaltstellen der Netze?
Eine Muli wars, der auf einen Hochspannunsmast gefallen war, nachdem er aus einem Transportflugzeug der Bundeswehr stürzte. Das arme Tier.

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Marc Ritter

Herrlich!

Wunderbar, wie die Spekulationen ins Kraut schießen und jeder seine abstrusen Phantasien endlich bestätigt sieht! Die Verschwörungstheoretiker und unter Verfolgungswahn Leidenden sind voll in ihrem Element. Dieser Blackout ist "von oben" seit langem geplant und ein Produkt...

... der bösen Stromanbieter, die mal wieder ihre Macht demonstrieren wollen
... der Gegner der Energiewende, um die Notwendig der jetzigen Energieform zu beweisen
... der Befürwörter der Energiewende, um die Notwendigkeit des raschen Ausstiegs aufzuzeigen
... der Politik im Allgemeinen, die sowieso immer an allem Schuld ist
... derer, die 1969 die Mondlandung allein in Hollywood inszeniert haben
... des FBI, der ja schon mit Lust und Wonne den Anschlag auf das WTC durchgeführt hat
Womöglich saßen alle miteinander um den ominösen Schalter, mit dem sie uns den Saft abgedreht haben. Aber wie schlecht war das gemacht - um Schlag 7:00 Uhr! Viel zu auffällig! Um 7:01 Uhr hätts jeder geglaubt.
Grüße aus München

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.11.2012 15:47 Uhr
Marc Ritter

@Herr Stauf

Nein, natürlich nicht! Weder glaube ich alles, was Politiker sagen noch was alles in den Medien transportiert wird. Alerdings noch weniger glaube ich an Verschwörungstheorien, womöglich fehlt mir hierzu die notwendige Phatasie. Und auch ich mache nicht immer alles, was man mir sagt.
Aber was hat Ihre Frage mit meinem Kommentar zu tun?

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Ulrich Stauf
Ulrich Stauf (DH7XU) - 15.11.2012 14:40 Uhr

@ Herr Ritter ...,

nur eine Frage: Glauben Sie immer alles, was Politiker sagen und tun Sie immer das, was man Ihnen sagt?

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Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 15.11.2012 12:04 Uhr

Bitte keine Spekulationen

Stundenlange Stromausfälle gab es auch schon vor der Energiewende. Entsteht ein Kurzschluss, fällt ein wichtiger Transformator aus oder Isolatoren werden durch Überschläge defekt, ist das unvermeidlich. Warten wir also ab was die genaue Ursache ist. Klar ist auf jeden Fall, dass unser Stromnetz deutlich fragiler geworden ist, was nicht an dessen Hardware, sondern an der Stromeinspeisung liegt die immer so geregelt werden muss dass sie sekundengenau dem Verbrauchsprofil folgen muss, wobei das wetterbedingte, fluktuierende Einspeiseprofil des Ökostromes von schnell regelnden Kraftwerken ausgeglichen werden muss und bei Überangeboten Ökostromquellen abgeschaltet werden. Das führt zu vermehrten Kurzeit-Unterbrechungen im Millisekunden bis Sekundenbereich was die Hardware im Verbundnetz zum Verbraucher belastet und die Ausfallrisiken an Schwachstellen erhöht. Deutschland hatte einmal das stabilste Stromnetz der Welt. Davon müssen wir uns jetzt dank unserer Politiker verabschieden.

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Antworten (7) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.11.2012 20:23 Uhr
Rudolf März
Rudolf März (maerkur) - 19.11.2012 20:23 Uhr

So ist es Herr Wrobel, dass früher die Geräte weniger empfindlich waren als heute und

daher heutzutage die Netzstabilität umso wichtiger ist.
Was heisst eigentlich UPS ?
Wir verwenden im Betrieb Unterspannungsversorgungen.
Aber die sind für Sie anscheinend kostenlos.
Haben wir da was übersehen, dass es nun die USV für jeden kostenlos über die EEG-Umlage gibt ?
Ausserdem kann man damit nur den Steuerteil versorgen, aber nicht den Leistungsteil.

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Christian Wrobel

Herr Scheffler, in Elektrotechnik.

Und natürlich kann man jede Wind- oder Solarkraftanlage sehr gut auch per Fernsteuerung innerhalb weniger Sekunden sowohl abregeln als auch wieder zuschalten! Dummerweise sind die allermeisten Netzbetreiber technisch dazu noch nicht in der Lage. Die Anlagen selbst sind es!

Eine Überlastung des Stromnetzes durch Wind- oder Solaranlagen ist deshalb so gut wie ausgeschlossen, sollten eines Tages die Netzbetreiber auch ihre Hausaufgaben gemacht haben!

Natürlich produzieren Solaranlagen nur dann wenn "die Sonne scheint" oder Windanlagen wenn "der Wind weht". Das weiss man aber ziemlich genau vorher und war jetzt auch nicht die Frage. wenn Sie noch einmal genau nachlesen.

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Christian Wrobel

Sehr geehrter Herr März, bei den allermeisten Verbrauchern ist eine Störung im

Millisekundenbereich kein Problem und verursacht keine Schäden! Und diejenigen, die wegen der Empfindlichkeit ihrer Geräte eine 100% unterbrechungsfreie Stromversorgung benötigen, können sich durch Einbau sog. UPS vor Schäden schützen! Das weiss im Prinzip auch jeder, aber öffentlich (be)klagen kostet ja nichts.

Dieses "Problem" hat im Prinzip schon immer bestanden, die Geräte waren früher nur nicht so empfindlich und es hat deshalb kaum jemanden gestört!

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Michael Scheffler

Herr Worbel

Technisch kein Problem, mal eben 1000 MW über stochastisch anfallende Energie zuzuschalten? Darf uch fragen, in welcher Fachrichtung Sie reüssiert haben? Ich gebe zu bedenken, dass wir in Deutschland gerade das 4. schlechte Windjahr hintereinander haben und Solar in der dunklen Jahreszeit auch nicht das Gelbe vom Ei ist. Also Butter bei die Fische Herr Wrobel: welches geheime Stromdepot kennen Sie denn? Woher bekommen Ihre vielen niedlichen Kraftwerke denn ihre Energie? Warum fragen sich die Befürworter dieser niedlichen kleinen Kraftwerke denn nicht, warum die Altvorderen im Rahmen der Industrialisierung Großkraftwerke bauten?

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Rudolf März
Rudolf März (maerkur) - 15.11.2012 16:57 Uhr

6 Stromausfälle allein im III. Quartal 2012

für weniger als 1 Sekunde in unserem Versorgungsgebiet, plus 3 weitere deftige mit 2 Std, 0,5 Std und 5 Min. ! Also im Schnitt alle 10 Tage !
Die Schäden , die allein dadurch verursacht werden wären mal interessant.
Ich stimme Herrn Sax voll zu, dass die Kurzzeitunterbrechungen drastisch zunehmen.
Als offizielles Kriterium gilt ein Stromausfall als solcher erst ab einer Dauer von 3 Minuten.
Entweder stammt diese Definition aus dem vorletzten Jahrhundert oder sie wurde mit der Energiewende neu definiert, wohlwissend, dass...

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Weitere Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Christian Wrobel

Herr Sax, den ersten Teil ihrer Ausführungen kann ich nur zustimmen,

dem zweiten Teil dagegen weniger. Natürlich ist es so, dass in erster Linie die "Hardware" (Trafo, Kabel, EDV etc.) für die Sicherheit des Stromnetzes verantwortlich ist. Und diese muss den veränderten Anforderungen Rechnung tragen. Eine exakte Regelung ist technisch auch kein Problem (es sei denn, es sind schwerfällige Großkraftwerke), wenn man denn über die nötigen Informationen über den Verbrauch und die Produktion auch verfügt. Und daran hapert es noch gewaltig. So müssen zwar alle neuen Windkraft- oder Solaranlagen die Daten in Echtzeit abrufen und übermitteln, die allermeisten Netzbetreiber sind aber informationstechnisch noch weit davon entfernt, mit diesen Daten auch arbeiten zu können! Und der Verbrauch kann schon gar nicht in Echtzeit ausgelesen werden, hier fehlt noch jede Infrastruktur.

Viele kleine dezentrale Kraftwerke haben den Vorteil, dass der Ausfall einer (oder mehrer) Anlagen nicht zu einem Stromausfall führen kann, im Gegensatz zu zB Krümmel und Brunsbüttel 2007

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Michael Scheffler

Na Herr Sax, sie haben sich Ihre Antwort doch selbst gegeben

Es sind keine Spekulationen, sondern harte Fakten. Aber manche Firmen leben gut davon, Generatoreinheiten zu bauen, die neben der Aufgabe, Strom, Spannung und Frequenz konstant zu halten, auch noch notfalls Strom liefern (übrigens mit pösem Diesel). Schade, dass die Naturgesetze auch bei Strom und sonstwo gelten. Denn sonst könnte man Landesteile gezielt für die Wahler von rotgrün "bewohnbar" machen, indem man alle Forderungen vollständig umsetzt.

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Ulrich Dust

An Karl Wardecker Jeder blamiert sich, so gut er kann ;-)

Betroffen war ein "kleiner Versorger", die Stadtwerke München, zu 100 % im Besitz der Stadt München.
Also nichts mit "die bösen großen Vier" oder "marodes, kaputtgesprtes Netz", sonern lokaler Versorger mit lokalem Netz.
PS Umschalten auf "böse CSU mit Seehofer" hilft auch nicht weiter. München hat bekanntermassen einen roten Bürgermeister und einen rot-grün gominierten Stadtrat.
Da hilfts nichts, da muß dei Fehleranlyse der Energie FACHLEUTE, nicht "Experten" abgewartet werden.

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Christoph Rohde

Ein guter Test

Eine total elektrizitätsabhängige Gesellschaft schaltet ihre stabile Stromversorgung ohne Not ab. Das ist wie eine Frau, die sich ritzt - aus Selbsthass. Da kommt noch was auf uns zu.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.11.2012 13:30 Uhr
Christoph Rohde

Da haben Sie recht

Ein guter Schuss vor den Bug. Und Geld einsetzen, um Freileitungen unter die Erde zu legen.

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Robert Feichter

Ihr Beitrag vom 29.10.2012 09:56 Uhr zu „Sandy“ tobt an Amerikas Ostküste

Sie haben über die Primitive Infrastruktur in den USA geschrieben und dass wir solche Ausfälle in D nicht haben. Vor zwei Wochen Thüringen, heute München. Und das alles ohne Wirbelstürme und Flutwellen.

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Lars Werner

Die Auswirkungen des Tsunamies in Japan haben München erreicht.

So ist es wenn Ideologie das Handeln bestimmt und Glauben die Rationalität ersetzt. Zu Ende gedacht, landen wir in einer grünen Diktatur, die uns das Leben genau vorschreibt. In pro Grünen Zeitungen werden bereits jetzt jegliche kritische Kommentare gegen das EEG gelöscht.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.11.2012 17:07 Uhr
Christian Wrobel

Doch, Herr Marx, bei mir weht Wind!

Aber was spielt das für eine Rolle?

Wie viele Windkraftanlagen stehen denn in München, die für eine Stromspitze hätten sorgen können?

Man sollte vielleicht zuerst das Gehirn einschalten, bevor so ein Unsinn wie hier verzapft wird!

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Frank Marx
Frank Marx (NoGreen) - 15.11.2012 15:28 Uhr

Frage

Frage: Weht bei Ihnen kein Wind morgens um 7:00 Uhr?
Und Windkraft ist nicht eine der größten regenerativen Stromquellen?

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Frank Marx
Frank Marx (NoGreen) - 15.11.2012 15:26 Uhr

Korrektur

Korrektur, das SPD und GRÜN regierte München und abgeschaltet wurde es noch nicht, denn die Einnahmen daraus werden dann doch noch gerne verwendet.

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Christian Wrobel

Auch Sie haben den Artikel nicht richtig gelesen (oder verstanden)!

Frage: Wie kann Mitte November morgens um 7.00 Uhr in einer Großstadt wie München Wind- oder PV-Strom zu einer Stromspitze führen?!

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Closed via SSO
klaus keller (klkeller) - 15.11.2012 14:37 Uhr

Einspruch, das SPD-regierte München hält noch Anteile an einem Kernkraftwerk

das nicht abgeschaltet wurde nach meiner Kentnis. Aber wahrscheinlich haben sie doch recht.

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Michael Scheffler

So, nun bitte alle Befürworter des EEG mal vor

und erklären Sie uns - naturwissenschaftlich basiert - warum so etwas jetzt häufiger vorkomt. Und bitte nehmen Sie Abstand von Schuldzuweisungen nach dem Motto: "die pösen Stromkerzeuger und Kapitalsten".

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.11.2012 17:34 Uhr
Christian Wrobel

Nun, ich glaube, ich kann Ihnen folgen, Herr Staack!

Da es sich um einen ganz normalen Tag gehandelt hat und auch keine besonderen Vorkommnisse bekannt geworden sind, kann man davon ausgehen, dass es auch keine gegeben hat.

Und technische Mängel, wie sie vermutet werden, hätten auch dann zu einem Stromausfall geführt, wenn München von Atomkraftwerken umzingelt gewesen wäre!

Und natürlich kostet eine Erneuerung der Infrastruktur Geld (auch wenn unsere Bundesregierung gerne etwas anderes behauptet).

Besondere "Grundlastkraftwerke" im technischen Sinne gibt es nicht! Generell kann jedes Kraftwerk zur Deckung der Grundlast eingesetzt werden. Und "unberechenbar", wenn damit die Abweichung der 24h-Prognose von der IST-Erzeugung gemeint ist, sind Wind- und Solarkraftwerke in Summe nicht mehr als der konventionelle Kraftwerkspark, wie offizielle Statistiken belegen! Und von "heute auf morgen" ist wohl eine sehr subjektive Empfindung. Zwischen erstem Atomausstiegsbeschluss und Abschaltung der letzten Anlage werden 20 Jahre liegen!

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Erik Staack
Erik Staack (E_Staack) - 15.11.2012 15:42 Uhr

Sehr geehrter Herr Wrobel

Ich bin nicht bei einem Energieanbieter beschäftigt aber auf Grund meiner Ausbildung in der Lage plausible Vermutungen anzustellen, und versuche es mal allgemeinverständlich vorzutragen.
.
7.00 Gewerbliche Arbeitnehmer sind seit ca. 1h bei der Arbeit und verbrauchen Strom wie jedem Morgen. Jetzt kommen noch die Spätaufstehenden Büromitarbeiter dazu und wollen ihren Kaffe Kochen wie jeden Morgen eine Herausfordernde Aufgabe denn während Großabnehmer im Prinzip sehr zuverlässig bei ihrem Strombedarf sind können die Kaffekocher auch mal eine oder zwei minuten später aufstehen. Mit zuverlässigen Grundlastkraftwerken und den Reserven inklusive der Infrastruktur an Stromnetzen die genau dafür ausgelegt sind, kann diese Aufgabe von Experten geregelt werden.
.
Jetz ist aber der politische Wille da, dass ohne eine Anpassung der Infrastruktur, die Geld Kosten würde und auf das Produkt Strom umgelegt werden müsste, von Heute auf Morgen die Grundlastkraftwerke gegen Unberechenbare auszutauschen.

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Christian Wrobel

Sie haben den Artikel nicht richtig gelesen (oder nicht verstanden)!

Oder erklären Sie doch mal bitte, wie an einem 15. November morgens um 7.00 Uhr in München Wind- oder PV-Strom für eine Stromspitze sorgen soll?!

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Karl Wardecker

Danke, Angela

Liebe Angela, nachdem Du die Herzen der e.on und RWE Aktionäre bereits im Sturm erobert hast, wird es Dir auch gelingen, die Münchener zu verzaubern.

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Hanna Lupin

Willkommen im postindustriellen Deutschland!

Das werden wir künftig noch öfters erleben.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.11.2012 15:41 Uhr
Christian Wrobel

Nun, wenn wir angeblich im postindustriellen Zeitalter leben,

und sie dass offensichtlich mit (zu viel) Stromausfällen in Verbindung setzen, in welcher Phase befinden sich dann die anderen Länder ihrer Meinung nach? In der Steinzeit??

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15.11.2012, 09:09 Uhr

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