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Veröffentlicht: 18.02.2017, 21:00 Uhr

Sturm und starke Regenfälle Mindestens vier Tote bei Unwetter in Kalifornien

Hunderte Menschen müssen wegen eines schweren Sturms im Süden Kaliforniens ihre Häuser verlassen. Es kommt zu Überflutungen und Stromausfällen, mindestens vier Menschen sterben.

© dpa Rettungskräfte zersägen in Hesperia (Südkalifornien) einen in einem starken Sturm umgefallenen Baum, der vor einer Schule auf mehrere Autos gestürzt war.

Einer der schwersten Stürme seit Jahren in Kalifornien hat im Süden des Bundesstaates zu Evakuierungen, Stromausfällen und erheblichen Verkehrsbehinderungen geführt. Mindestens vier Menschen kamen Berichten zufolge in der Nacht zum Samstag ums Leben, hunderte Menschen mussten ihre Häuser verlassen. In Los Angeles wurden Stromleitungen beschädigt, 60.000 Menschen waren von der Stromversorgung abgeschnitten.

Der Sturm traf den Süden Kaliforniens am Freitag mit voller Wucht: Am internationalen Flughafen von Los Angeles wurden 64 Verbindungen gestrichen, 269 Flüge verzögerten sich wegen des Sturms. Die nationale Wetterbehörde warnte vor Erdrutschen und Überflutungen. Am Los Angeles River mussten Einsatzkräfte mehrere Menschen mit Schlauchbooten aus dem Wasser retten. Vielerorts wurden Autos fortgeschwemmt.

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In der nordöstlich an Los Angeles grenzenden Stadt Duarte wurden Anwohner aufgefordert, wegen der Gefahr durch Schlammlawinen ihre Häuser zu verlassen. Auch den Einwohnern von Camarillo Springs im Norden der Millionenmetropole wurde empfohlen, sich in Sicherheit zu bringen.

Auswirkungen bis nach San Francisco

In Los Angeles starb nach Behördenangaben ein 55-jähriger Mann durch einen Stromschlag, als eine Stromleitung von einem umstürzenden Baum zu Boden gerissen wurde. Zwei weitere Menschen kamen laut Medienberichten in der Gegend von San Diego bei Verkehrsunfällen ums Leben, ein weiterer starb in einem überfluteten Auto. In Los Angeles stürzte laut einem Bericht des Senders KABC eine Frau mit ihrem Auto in ein riesiges Erdloch, sie wurde von Feuerwehrleuten befreit.

Der Sturm und die damit einhergehenden ergiebigen Regenfälle betrafen vor allem den Süden des Bundesstaats, die Auswirkungen des Unwetters waren aber bis nach San Francisco zu spüren.

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