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Guatemala Zahlreiche Tote bei schwerem Erdbeben

Das stärkste Erdbeben seit Jahrzehnten hat Guatemala erschüttert. Dutzende, meist aus Lehm gebaute Häuser stürzten ein, es gibt zahlreiche Tote und über 155 Verletzte. Viele Menschen wurden verschüttet.

© dpa Vergrößern Zahlreiche Häuser in Guatemala wurden bei dem Beben zerstört

Bei einem schweren Erdbeben im mittelamerikanischen Land Guatemala sind mindestens 48 Menschen ums Leben gekommen. Präsident Otto Pérez Molina sprach zunächst von 39 Toten, eine Feuerwehrsprecherin teilte danach mit, in dem Ort Quetzaltango seien sechs weitere Leichen gefunden worden. Das Erdbeben wurde mit einer Stärke von 7,4 gemessen und war in Mittelamerika von Mexiko bis El Salvador zu spüren.

Besonders betroffen sind den Angaben zufolge der guatemaltekische Staat San Marcos an der Grenze zu Mexiko. Berichten zufolge stürzten Dutzende Häuser ein, es soll auch mehrere Erdrutsche gegeben haben. Es war das stärkste Beben in Guatemala seit 1976, als 23.000 Menschen umkamen. Das Pazifische Tsunami-Warnzentrum teilte mit, es bestehe die Gefahr eines örtlichen Tsunamis in der Umgebung des Zentrums des Bebens. Eine Warnung für die Region wurde jedoch nicht herausgegeben.

Ein schweres Erdbeben hat am Mittwoch in Guatemala Dutzende Opfer gefordert. Artikel.Text Video starten $fazgets_pct
© reuters Vergrößern Starkes Erdbeben erschüttert Guatemala

Pérez Molina rief die höchste Stufe des Katastrophenalarms aus. Er forderte die Menschen auf, sicherheitshalber hohe Gebäude zu verlassen. Nach Regierungsangaben wurden im Westen des Landes mehrere Fernstraßen beschädigt. Es soll auch Dutzende Verletzte gegeben haben. In Mexiko-Stadt gab es nach Angaben des Bürgermeisters keine Verletzen und auch keine ernsthaften Schäden. Viele Menschen seien allerdings während des Bebens aus ihren Wohnungen und Büros auf die Straßen geflüchtet. Auch aus El Salvador gab es Entwarnung. Dem dortigen Roten Kreuz lagen keine Meldungen über Verletzte vor.

Die schwersten Erdbeben seit 1900 Interaktiv: Die schwersten Erdbeben seit 1900 © F.A.Z. Interaktiv 

Quelle: FAZ.NET

 
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