Home
http://www.faz.net/-gup-747tp
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER
50 plus

Guatemala Zahlreiche Tote bei schwerem Erdbeben

Das stärkste Erdbeben seit Jahrzehnten hat Guatemala erschüttert. Dutzende, meist aus Lehm gebaute Häuser stürzten ein, es gibt zahlreiche Tote und über 155 Verletzte. Viele Menschen wurden verschüttet.

© dpa Vergrößern Zahlreiche Häuser in Guatemala wurden bei dem Beben zerstört

Bei einem schweren Erdbeben im mittelamerikanischen Land Guatemala sind mindestens 48 Menschen ums Leben gekommen. Präsident Otto Pérez Molina sprach zunächst von 39 Toten, eine Feuerwehrsprecherin teilte danach mit, in dem Ort Quetzaltango seien sechs weitere Leichen gefunden worden. Das Erdbeben wurde mit einer Stärke von 7,4 gemessen und war in Mittelamerika von Mexiko bis El Salvador zu spüren.

Besonders betroffen sind den Angaben zufolge der guatemaltekische Staat San Marcos an der Grenze zu Mexiko. Berichten zufolge stürzten Dutzende Häuser ein, es soll auch mehrere Erdrutsche gegeben haben. Es war das stärkste Beben in Guatemala seit 1976, als 23.000 Menschen umkamen. Das Pazifische Tsunami-Warnzentrum teilte mit, es bestehe die Gefahr eines örtlichen Tsunamis in der Umgebung des Zentrums des Bebens. Eine Warnung für die Region wurde jedoch nicht herausgegeben.

Ein schweres Erdbeben hat am Mittwoch in Guatemala Dutzende Opfer gefordert. Artikel.Text Video starten $fazgets_pct
© reuters Vergrößern Starkes Erdbeben erschüttert Guatemala

Pérez Molina rief die höchste Stufe des Katastrophenalarms aus. Er forderte die Menschen auf, sicherheitshalber hohe Gebäude zu verlassen. Nach Regierungsangaben wurden im Westen des Landes mehrere Fernstraßen beschädigt. Es soll auch Dutzende Verletzte gegeben haben. In Mexiko-Stadt gab es nach Angaben des Bürgermeisters keine Verletzen und auch keine ernsthaften Schäden. Viele Menschen seien allerdings während des Bebens aus ihren Wohnungen und Büros auf die Straßen geflüchtet. Auch aus El Salvador gab es Entwarnung. Dem dortigen Roten Kreuz lagen keine Meldungen über Verletzte vor.

Die schwersten Erdbeben seit 1900 Interaktiv: Die schwersten Erdbeben seit 1900 © F.A.Z. Interaktiv 

Quelle: FAZ.NET

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Ludwigshafen Bauarbeiter stirbt bei Gasexplosion

Im Ludwigshafener Ortsteil Oppau kam es bei Bauarbeiten zu einer Gasexplosion mit einer 40 Meter hohen Stichflamme. Ein Bauarbeiter kam ums Leben, mehr als 20 Menschen wurden verletzt. Gesteinsbrocken flogen 300 Meter weit. Mehr Von Jonas Jansen

23.10.2014, 17:03 Uhr | Gesellschaft
Zerstörung nach schwerem Erdbeben

Am Montag bebte die Erde im Grenzgebiet von Mexiko und Guatemala mit einer Stärke von 6,9. Nun werden die Toten betrauert und die Zerstörung begutachtet. Ein Todesfall bewegt die Herzen ganz besonders. Mehr

08.07.2014, 12:25 Uhr | Gesellschaft
Weitere Unwetter in Italien Zwei Frauen von Wassermassen mitgerissen

Die Rettungskräfte in der Toskana sind im Dauereinsatz. Auch im Norden Italiens sind zahlreiche Straßen überflutet. Mehr

15.10.2014, 08:33 Uhr | Gesellschaft
Dutzende nach Hauseinstürzen vermisst

In Indien sind beim Einsturz zweier Häuser zahlreiche Menschen ums Leben gekommen, andere werden noch unter den Trümmern vermutet. Mehr

29.06.2014, 17:14 Uhr | Aktuell
Legalisierung von Marihuana in Uruguay Scheitern im Versuchslabor

Der Krieg gegen die Drogen gilt in vielen Ländern Lateinamerikas als gescheitert. Uruguay wollte mit liberalen Regeln Vorreiter einer neuen Politik sein. Doch das Gesetz bleibt Stückwerk. Mehr Von Matthias Rüb, São Paulo

19.10.2014, 12:54 Uhr | Politik
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 08.11.2012, 08:07 Uhr

Mandy Capristo Und weiter geht’s

An einem Wochenende, an dem alle Stars und Sternchen dieser Welt in ihren Wohnungen zu bleiben scheinen, meldet sich immerhin Mandy Capristo mal wieder. Die frühere Freundin von Weltfußballer Mesut Özil scheint nicht mehr ganz so traurig – der Smalltalk. Mehr 4

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden