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Gasexplosion Verdächtige Spuren an der Gasleitung

 ·  Ein weiteres Opfer der Gasexplosion im belgischen Gellingen ist seinen Verletzungen erlegen. Damit erhöht sich die Zahl der Toten auf 17. Spuren an der Gasleitung sollen näher untersucht werden.

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Zwei Tage nach der schweren Gasexplosion in Belgien ist die Zahl der Toten abermals gestiegen und wird nun mit 17 angegeben. Ein belgisches Unternehmen gab bereits am Sonntag den Tod eines weiteren Mitarbeiters bekannt, wie die Nachrichtenagentur Belga meldete. Der Mann erlag demnach seinen schweren Verletzungen, die er sich bei der Explosion am Freitag auf dem Industriegelände Gellingen (Ghislenghien) bei Ath zugezogen hatte.

Bisher war in der vorläufigen Bilanz des Unglücks von mindestens 16 Toten und 133 Verletzten die Rede gewesen. 63 Verletzte werden nach offiziellen Angaben weiter stationär behandelt, 50 von ihnen liegen in Verbrennungskliniken in Belgien und Frankreich.

Spuren an Leitung werden untersucht

Ermittler fanden unterdessen auffällige Spuren an einem Teil der Gasleitung, die auf eine mechanische Beschädigung hindeuten könnten. Es seien Spuren auf einem mehr als 200 Meter vom Explosionsort entfernt gefundenen Leitungsteil entdeckt worden, sagte der für das Industriegelände zuständige kommunale Verwaltungschef, Guy Demeulemeester, dem Fernsehsender RTL-TVi. Die Armee haben das rund eine Tonne schwere Teil zur weiteren Untersuchung an einen „sicheren Ort“ gebracht.

Die Explosion hatte sich am Freitag an einer Erdgasleitung zwischen Seebrugge und der französischen Grenze ereignet. Nach Angaben des belgischen Gesundheitsministeriums wurde gegen 8.30 Uhr an einer Verteilerstation ein Leck in der Leitung entdeckt. Als Helfer eintrafen, kam es zur Explosion. Diese riß einen Krater von rund vier Metern Tiefe und einem Durchmesser von bis zu zehn Metern in die Erde.

Quelle: FAZ.NET mit Material von AFP
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