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Feuer in Behindertenwerkstatt Ermittler suchen nach Brandursache

Ungewöhnlich schnell hatte sich das Feuer ausgebreitet, bei dem in einer Behindertenwerkstatt in Titisee-Neustadt 14 Menschen ums Leben gekommen waren. Noch immer suchen Spezialisten der Polizei nach der Ursache.

© dapd Vergrößern Rund 300 Feuerwehrleute, Katastrophenschützer, Rettungskräfte und Polizisten waren am Unglücksort im Einsatz.

Nach dem verheerenden Feuer mit 14 Todesopfern in einer Behindertenwerkstatt in Titisee-Neustadt haben die Ermittler in der Nacht weiter nach der Brandursache gesucht. „Die Brandermittler der Kriminalpolizei, die Spurensicherung und Sachverständige waren in der Nacht vor Ort“, sagte am Dienstagmorgen ein Sprecher der Freiburger Polizei. Bei dem Feuer waren am Montagmittag 13 Mitarbeiter und eine Betreuerin der Einrichtung ums Leben gekommen, sagte der Sprecher.

Die Zahl der Verletzten erhöhte sich nach Angaben der Polizei auf neun. Sie seien auf verschiedene Krankenhäuser verteilt worden. Einzelne unter ihnen seien dabei in Kliniken bis nach Stuttgart gebracht worden.

Bei einem Brand in einer Behindertenwerkstatt in Titisee-Neustadt im Schwarzwald sind am Montag 14 Menschen ums Leben gekommen, die Ursache für das Unglück ist noch unklar. Artikel.Text Video starten $fazgets_pct
© Reuters Vergrößern Brand in Behindertenwerkstatt: Tragödie im Schwarzwald

Am Dienstagvormittag waren die 14 Todesopfer identifiziert. Wie die Polizei mitteilte, starben bei dem Unglück ausschließlich Erwachsene. Unter den Toten ist eine 50 Jahre alte Betreuerin. Außerdem kamen zehn behinderte Frauen im Alter von 28 bis 68 Jahren ums Leben sowie drei Männer im Alter von 45 bis 68 Jahren. Nähere Informationen, auch zur genauen Todesursache, gab es nicht.

Am Dienstagnachmittag will die Polizei auf einer Pressekonferenz über den Stand der Ermittlungen berichten. Die Brandursache blieb zunächst weiter unklar. Das Feuer hatte sich am Montagmittag außergewöhnlich schnell in der Behindertenwerkstatt ausgebreitet. Zum Zeitpunkt des Unglücks waren laut Caritas etwa 50 bis 60 Behinderte und Betreuer in dem Gebäude gewesen. 300 Feuerwehrleute, Katastrophenschützer, Rettungskräfte und Polizisten waren am Unglücksort im Einsatz.

Caritas-Präsident Peter Neher kündigte an, die Notfallpläne in Behinderteneinrichtungen auf den Prüfstand zu stellen. „Es ist logisch, dass nach einer solchen Katastrophe (...) sicher noch einmal alle Einsatzpläne, alle Nothilfemaßnahmen genau überprüft werden müssen“, sagte Neher im ZDF-„Morgenmagazin“. In den Behindertenwerkstätten gebe es Pläne für den Notfall, die in regelmäßigen Abständen geübt würden, sagte Neher. „Von den formalen Voraussetzungen denke ich, war da alles gegeben.“

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Quelle: AFP

 
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