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Extremwetter-Risiko wächst : Sturzfluten an Orten, wo man sie nicht erwartet

  • Aktualisiert am

Unwetter mit Hochwassern wie hier in Passau könnten zunehmen, warnt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz. (Archivbild, 2013) Bild: dpa

Heftige Unwetter mit Sturzfluten können verheerende Folgen haben. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe wappnet sich für eine Zunahme solcher Phänomene.

          Angesichts des Klimawandels bereitet sich das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) auf eine Zunahme extremer Wetterereignisse in Deutschland vor - etwa Sturzfluten. „Dieses Risiko wächst, deswegen sind wir als Bevölkerungsschützer gefragt“, sagte Präsident Christoph Unger in Bonn. Schon mehrmals habe es Sturzfluten an Orten gegeben, wo man sie bislang nicht erwartet habe, erläuterte Unger. Als Beispiele nannte er bestimmte Regionen von Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.

          Bei so kurzfristigen Ereignissen müssten Menschen schnell alarmiert und mit Handlungsempfehlungen versorgt werden. „Das ist eine neue Herausforderung. Aber mit unserem System - etwa mit der App - können wir dem begegnen“, sagte Unger.

          Das BBK hat die Warn-App Nina („Notfall-Informations- und Nachrichten-App“) entwickelt. Die Software wird über dasselbe satellitengestützten Warnsystem mit Daten gefüttert, das zum Beispiel auch Radiosender offiziell auf dem Laufenden hält. Der Bund warnt im Rahmen seiner gesetzlichen Zuständigkeiten nur bei großen nationalen Gefahren - etwa einem Raketenangriff. Das Bundesamt stellt Nina aber anderen Katastrophenschutzbehörden zur Verfügung, die dann auch bei Unwetter, Hochwasser oder einer Bombenentschärfung warnen.

          Nach Angaben des BKK hat die App aktuell 2,2 Millionen Nutzer und damit deutlich mehr als Anfang des Jahres. Damals waren es 1,25 Millionen. Es gibt noch andere Warn-Apps wie Katwarn und Biwapp.

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          Quelle: dpa

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