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Frachter vor Langeoog : „Wenn es dabei keine Komplikationen gibt, ...“

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Der vor Langeoog gestrandete Frachter „Glory Amsterdam“ am 30.10.2017. Bild: Reuters

Die Bergung des vor Langeoog gestrandeten Frachters kommt voran. Allerdings gilt es noch einige Hürden zu nehmen, bevor die „Glory Amsterdam“ wieder fahren kann. Sie hat 1800 Tonnen Schweröl geladen.

          Die Bergung des auf Grund gelaufenen Frachters „Glory Amsterdam“ vor der Nordseeinsel Langeoog hat am späten Mittwochabend eine weitere Hürde genommen: Auch die Verbindung zu einem zweiten Schlepper konnte nach Angaben des Havariekommandos hergestellt werden. Das Abpumpen des Ballastwassers habe demnach begonnen.

          Das Wasser wird abgepumpt, damit der Frachter leichter wird und aufschwimmen kann. Die beiden Schlepper sichern das Schiff währenddessen. „Wenn es dabei keine Komplikationen gibt, kann das Schiff mit dem Hochwasser am Vormittag aufschwimmen“, sagte eine Sprecherin des Havariekommandos am frühen Donnerstagmorgen. Die Schlepper könnten die „Glory Amsterdam“ dann ins Tiefwasser ziehen. Danach muss es in einem Hafen überprüft werden.

          Das 225 Meter lange Schiff hatte sich in der Nacht zum Sonntag bei dem schweren Sturm „Herwart“ in der Deutschen Bucht losgerissen und war auf eine Sandbank vor der ostfriesischen Insel Langeoog getrieben worden. Der Frachter, der 1800 Tonnen Schweröl und 140 Tonnen Marinediesel an Bord hat, ist nach Angaben des Havariekommandos nicht erkennbar beschädigt. An Bord sind 22 Mann Besatzung sowie sieben Experten des Bergungsteams.

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