Nach einem schweren Erdbeben im Pazifik ist am Freitag eine Tsunami-Warnung für die zu Alaska gehörigen Aleuten aufgehoben worden. Es sei nur geringer Wellengang festgestellt worden, erklärten die Behörden. Einige Bewohner der betroffenen Gebiete hätten höheres Gelände aufgesucht.
Zentrum lag in 35 Kilometern Tiefe
Zuvor hatte ein heftiges Erdbeben den westlichen Zipfel Alaskas erschüttert und eine Tsunami-Warnung ausgelöst. Der Erdstoß der Stärke 6,8 habe sich auf den Aleuten-Inseln ereignet, etwa auf halber Strecke zwischen Nordamerika und dem Osten Russlands, teilte die amerikanische Erdbebenwarte (USGS) mit. Zunächst war eine Stärke von 7,1 gemeldet worden.
Nach Angaben der USGS bebte die Erde gegen 06.55 Uhr (Ortszeit; 12.55 MESZ). Das Zentrum lag in rund 35 Kilometern Tiefe. Berichte über Verletzte oder Schäden gab es nicht. Die Tsunami-Warnung galt für Küstengegenden der Aleuten. Auf den Aleuten leben 6000 Menschen.