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Veröffentlicht: 17.12.2012, 06:56 Uhr

Afghanistan Zehn Mädchen sterben beim Brennholzsammeln

Tragödie in der afghanischen Provinz Nanagahar: Eine Landmine, die noch aus den Zeiten des sojetischen Feldzugs in den 80er Jahren stammt, hat zehn Mädchen getötet.

Durch die Explosion einer Landmine sind in Afghanistan zehn Mädchen getötet und zwei weitere verletzt worden. Die Kinder im Alter von neun bis elf Jahren starben am Montag beim Sammeln von Brennholz in der östlichen Provinz Nanagahar, wie der Bezirkschef von Tschaparhar, Mohammed Sedik Daulazai, sagte. Eine von ihnen habe zufällig mit einer Axt auf die Mine geschlagen.

Die Landmine stamme noch aus den Zeiten des sowjetischen Afghanistan-Feldzugs in den 1980er Jahren, sagte Daulazai. Seit dem Rückzug der Sowjettruppen 1989 wurden in Afghanistan nach UN-Angaben fast 700.000 Minen und 15 Millionen weitere Explosivkörper zerstört. Trotz der internationalen Bemühungen um eine Säuberung gilt Afghanistan weiter als eines der am stärksten von Minen verseuchten Länder weltweit.

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