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Unwetter Zahl der Toten durch Taifun „Talim“ steigt auf 124

08.09.2005 ·  Trotz eigener Probleme durch den Taifun „Talim“ hat China Hilsgüter für die Hurrikanopfer nach New Orleans geschickt. Mehr als 124 Menschen wurden durch „Talim“ getötet, es gibt immer noch Vermißte.

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Die Zahl der Toten durch den Taifun „Talim“ in China ist bis Donnerstag auf 124 gestiegen. 31 Menschen werden noch vermißt.

Den direkten wirtschaftlichen Schaden bezifferte das Verwaltungsministerium in Peking auf 15,42 Milliarden Yuan (1,5 Milliarden Euro), wie die Nachrichtenagentur China News Service berichtete. Von heftigen Niederschlägen, Überschwemmungen und Erdrutschen besonders schwer betroffen war die Provinz Anhui, wo allein 76 Menschen ums Leben kamen. Der Wirbelsturm war am Wochenende über die ostchinesische Küste landeinwärts gezogen und hatte schwere Schäden angerichtet.

Ungeachtet der Verwüstungen im eigenen Land schickte die chinesische Regierung Hilfsgüter für die Opfer des Hurrikans „Katrina“ in den Vereinigten Staaten. Eine Frachtmaschine flog mit Zelten, Stromgeneratoren und anderen Hilfsmaterialien im Wert von fünf Millionen Yuan (500.000 Euro) nach Houston, wie die Tageszeitung „China Daily“ berichtete. Eine zweite Ladung soll bald folgen. Insgesamt hat China fünf Millionen Dollar an Hilfe zugesagt.

Quelle: FAZ.NET mit Material von dpa
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