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Unglück Zugwaggons stürzen 18 Meter in die Tiefe

12.11.2004 ·  Fuhr der Zug zu schnell oder hatten gar Diebe Teile der Gleise entfernt? Rund 150 Kilometer südöstlich von Manila ist ein Zug aus den Schienen gesprungen - mit schlimmen Folgen.

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Bei einem schweren Zugunglück auf den Philippinen sind am Freitag mindestens zehn Menschen getötet und 120 verletzt worden. 41 Fahrgäste trugen schwere Verletzungen davon.

Wie die Polizei und die Eisenbahngesellschaft mitteilten, stürzten vier der fünf Waggons einen 18 Meter tiefen Abhang hinunter. Das Unglück ereignete sich in Padre Burgos in der Provinz Quezon, rund 150 Kilometer südöstlich von Manila gelegen. Die philippinische Hauptstadt war auch das Ziel des mit rund 400 Passagieren besetzten Zuges.

Zu hohe Geschwindigkeit mögliche Ursache

Zur Unglücksursache sagte die Polizei, der Zug sei mit einer Geschwindigkeit von 70 Kilometern pro Stunde gefahren - dreimal so schnell wie an dieser Stelle erlaubt. Offenbar war sprang der letzte der insgesamt fünf Waggons in einer engen Kurve aus den Gleisen und stürzte den Abhang hinunter, drei weitere riß er mit. Einer der Waggons habe sich dabei überschlagen.

Die Gleise waren zudem in einem schlechten Zustand. Der Zug war mit etwa 400 Fahrgästen auf dem Weg in die Hauptstadt Manila. Möglicherweise sind daran auch Diebe schuld, die Metallteile von den Gleisanlagen entfernt hätten, um sie zu verkaufen, hieß es. Bereits vor zwei Monaten war an derselben Stelle ein Zug entgleist.

Quelle: FAZ.NET mit Material von AP, dpa
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