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Sumatra Schwerer Erdstoß verbreitet Angst und Schrecken

12.09.2007 ·  Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,9 vor Sumatra hat rund um den Indischen Ozean die Angst vor einem verheerenden Tsunami geweckt. Nach einiger Zeit konnte der Alarm wieder aufgehoben werden. In Indonesien kamen zwei Menschen ums Leben.

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Ein schweres Erdbeben hat am Mittwoch Indonesien erschüttert und im ganzen Indischen Ozean Ängste vor einer Tsunami-Welle ausgelöst. Die Erdstöße hatte nach Angaben des Geologischen Instituts der Vereinigten Staaten die Stärke von 7,9. Das Epizentrum lag etwa hundert Kilometer südwestlich der Insel Sumatra im Indischen Ozean. Wegen der Stärke des Erdstoßes löste das amerikanische Tsunami-Warnzentrum für den ganzen Indischen Ozean Alarm aus. Nach gut einer Stunde erklärte der indonesische Wetterdienst die Gefahr aber für gebannt.

Das Seebeben ereignete sich um 18.10 Uhr Ortszeit (13.10 Uhr MESZ) in rund 15 Kilometer Tiefe. In Indonesien kamen zwei Menschen ums Leben. Die Zivilschutzbehörde sprach zudem von elf Verletzten. Auf Sumatra stürzten einige Häuser ein. „Teile von Häuser sind zusammengebrochen, es hat aber keine großen Schäden gegeben“, berichtete ein Bewohner der Stadt Bengkulu am Telefon der Nachrichtenagentur AFP. Allerdings brachen kurz danach die Leitungen zusammen.

Erschütterungen bis nach Jakarta spürbar

Auch in Mukomuko seien Gebäude eingestürzt, sagte ein Polizeisprecher einem lokalen Radiosender. Das genaue Ausmaß der Schäden auf Sumatra ist bisher noch unklar. Die Erschütterungen waren selbst in der 600 Kilometer entfernten Hauptstadt Jakarta zu spüren, wo hohe Gebäude ins Schwanken gerieten und die Menschen in Furcht auf die Straßen liefen.

Indonesien liegt über dem sogenannten „Feuerring“ am westlichen Pazifikrand, einer Region mit starker vulkanischer und tektonischer Aktivität. Erdbeben treten hier besonders häufig auf. Stets weckt ein Tsunami-Alarm die noch frische Erinnerung an die Katastrophe vom Dezember 2004, als allein in der Provinz Banda Aceh auf Sumatra 168.000 Menschen getötet worden. Im März 2006 starben bei einem Erdbeben auf der Hauptinsel Java mehr als 5700 Menschen, mehr als 300.000 Häuser wurden zerstört. Zwei Monate später starben bei einem abermaligen Erdbeben 600 Menschen. Im März dieses Jahres fielen einem starker Erdstoß auf Sumatra 70 Menschen zum Opfer.

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