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Kalifornien Schweres Zugunglück nach Selbstmordversuch: Zehn Tote

26.01.2005 ·  Ein lebensmüder Mann ist offenbar für den Zusammenstoß von zwei Zügen in Los Angeles verantwortlich, bei dem am Mittwoch mindestens zehn Menschen getötet und etwa 200 verletzt wurden.

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Ein lebensmüder Mann ist offenbar für den Zusammenstoß von zwei Zügen bei Los Angeles verantwortlich, bei dem am Mittwoch mindestens zehn Menschen getötet und etwa 200 verletzt wurden.

Dutzende der Verletzten waren noch in kritischem Zustand, wie die Behörden mitteilten. Die
Menschen wurden in einem Notlazarett behandelt. Das Unglück ereignete sich Glendale im Großraum Los Angeles. Fast 300 Feuerwehrleute waren bei der Bergung im Einsatz.Bergungsmannschaften durchsuchten noch Stunden nach dem Unglück die Wracks.

Ein 26jähriger, geistig verwirrter Mann habe seinen Jeep auf einem Gleis in der Nähe des Stadtzentrums abgestellt, teilte die Polizei mit. Er habe zuvor versucht, sich die Pulsadern aufzuschneiden und sich in die Brust gestochen. Kurz vor dem Aufprall des Zugs habe er dann seine Selbstmordabsicht aufgegeben.

Wegen Mordes angeklagt

Der Mann sei ausgestiegen und habe zugeschaut, wie ein Vorortzug seinen Wagen rammte, entgleiste, mit einem zweiten Zug zusammenstieß und dann in einen abgestellten Güterzug raste.

Der Mann sei mit dem Auto auf die Gleise gefahren, wo es stecken geblieben sei, sagte der Polizeichef der Ortschaft Glendale, Randy Adams. „Zu dem Zeitpunkt hatte er vor, sich das Leben zu nehmen, aber er hat seine Meinung geändert, bevor der Zug sein Fahrzeug traf.“

Die Polizei fand den Mann nach dem Unglück, wie er umherlief und „Es tut mir Leid, es tut mir Leid“ murmelte. Er sei festgenommen worden und werde des Mordes angeklagt, sagte die Polizei.

Quelle: FAZ.NET mit Material von Reuters/AFP
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