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Flugzeugabsturz Privatjetpiloten dürfen Brasilien nicht verlassen

04.10.2006 ·  Die Piloten des an der Flugkollision über Brasilien mit 155 Toten beteiligten Privatjets dürfen Brasilien vorerst nicht verlassen. Die Pässe der beiden Amerikaner wurden eingezogen. Ihr Verhalten hat möglicherweise die Katastrophe ausgelöst.

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Nach der Kollision zweier Flugzeuge über dem brasilianischen Regenwald dürfen die Piloten des beteiligten Privatjets das Land vorerst nicht verlassen.

Ein Gericht im Staat Mato Grosso wies die Polizei an, die Pässe der beiden Amerikaner zu beschlagnahmen. Es gebe Hinweise, daß der Zusammenstoß von dem Embraer-Legacy-Jet verursacht worden sein könnte, erklärte eine Sprecherin des Justizministeriums am Dienstag.

Anweisung mißachtet

Die Boeing 737-800 war am vergangenen Freitag mit 155 Menschen an Bord abgestürzt, es gab keine Überlebenden. Der Business-Jet wurde nur leicht beschädigt und konnte notlanden. Die Piloten seien nicht festgenommen worden, müßten aber solange in Brasilien bleiben, bis der Fall geklärt sei, sagte die Justizsprecherin weiter.

Video: Erste Leichen nach Flugzeugabsturz geborgen

Die brasilianische Zeitung „O Globo“ berichtete, daß der Privatjet auf dem Weg nach Manaus eine Weisung mißachtet habe. Der Pilot sollte die Flughöhe von 11.300 Metern auf 11.000 Meter verringern. Dies sei jedoch nicht geschehen.

Quelle: FAZ.NET mit Material von AP
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