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Florida Hurrikan „Frances“ wird immer stärker

03.09.2004 ·  Es klingt nach Entwarnung: „Frances“ wird immer langsamer. Doch erfahrungsgemäß sammeln die Stürme dabei Kraft. 2,5 Millionen Menschen sollen ihre Häuser verlassen. Urlaubsreisen können kostenlos storniert werden.

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Wenige Stunden vor der Ankunft des schweren Hurrikans „Frances“ läuft im amerikanischen Bundesstaat Florida die größte Evakuierung der Geschichte an. Mehr als 2,5 Millionen drohe die Räumung ihrer Häuser und Unterkünfte. Betroffen ist unter anderem das gesamte Stadtgebiet von Miami Beach. Zuvor waren schon 1,2 Millionen Menschen in zehn Bezirken aufgefordert worden, sich freiwillig vor dem Tropensturm in Sicherheit zu bringen. In dem Gebiet, in dem der Hurrikan am Freitagabend erwartet wird, leben 14,6 Millionen Menschen.

Der Hurrikan „Frances“ legt auf seinem Weg nach Florida womöglich noch weiter an Kraft zu. Die Vorwärtsbewegung des Tropensturms sei langsamer geworden, berichtete Gerald Sawyer, der Präsident des Roten Kreuzes der Bahamas. „Das macht allen Sorgen - es bedeutet normalerweise, daß der Hurrikan stärker wird.“

Nur Sachschaden auf Karibikinseln

Mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 Kilometern pro Stunde und heftigen Regenfällen hat der Hurrikan „Frances“ die Bahamas heimgesucht. Das Auge des Wirbelsturms lag am Donnerstagabend nach Angaben des amerikanischen Hurrikan-Zentrums in Miami, Florida, vor der Insel Cat Island rund 200 Kilometer östlich von Nassau, der Hauptstadt der Bahamas. Von dort zog der Sturm mit 17 Kilometern pro Stunde in west-nordwestliche Richtung weiter. Tote oder Verletzte gab es nach ersten Berichten auf den Inseln nicht.

Auf den östlich der Bahamas gelegenen Turks- und Caicos-Inseln hatte der Wirbelsturm zuvor Sachschäden an Häusern angerichtet und Bäume entwurzelt. Alle Kreuzfahrtschiffe in der Region waren rechtzeitig umgeleitet worden, wie die karibische Nachrichtenagentur CMC meldete. Den Prognosen der Meteorologen zufolge wird der Zyklon am Samstag die Küste Floridas erreichen.

Quelle: FAZ.NET mit Material von Reuters, AP, dpa
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