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Berlin Feuer mit neun Toten: 12 Jahre alter Junge hatte „gekokelt“

16.08.2005 ·  Gut eine Woche nach dem verheerenden Wohnhausbrand in Berlin-Moabit mit neun Toten ist der mutmaßliche Brandstifter gefaßt: Es ist ein zwölf Jahre alter Junge. Er hat zugegeben, im Hausflur gezündelt zu haben.

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Gut eine Woche nach dem verheerenden Wohnhausbrand in Berlin-Moabit mit neun Toten ist der mutmaßliche Brandstifter gefaßt. Es ist ein 12 Jahre alter Junge, der aus Polen stammt und in Berlin wohnt, teilte Oberstaatsanwalt Karl-Heinz Dalheimer an diesem Dienstag auf einer Pressekonferenz in Berlin mit.

Auch Angehörige des Junge, darunter ein Cousin, kamen bei dem Feuer ums Leben. Der Junge habe die Tat gestanden. Er hat den Ermittlungen zufolge im Hausflur mit Papier gekokelt. Als die in der Nähe stehenden Kinderwagen Feuer fingen, rannte das Kind in den Hinterhof.

Neun aus Polen, dem Kosovo und Bosnien-Herzegowina stammende Menschen starben, darunter vier Kinder und eine Jugendliche. 14 Menschen erlitten bei dem Brand in dem Mietshaus schwere Verletzungen.

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