http://www.faz.net/-gum-72sfr

Trotz neuer Landebahn : Amt bescheinigt Lerchesberg passable Luftqualität

  • Aktualisiert am

Trotz Belastung durch Flugzeuge: „Für eine Großstadt ist die Belastung vergleichsweise gering“, heißt es beim Land mit Blick auf die Luftqualität Bild: dapd

Obwohl der gediegene Lerchesberg im Frankfurter Süden seit der Freigabe der neuen Landebahn regelmäßig von Flugzeugen in geringer Höhe passiert wird, ist die Luft ganz gut. Das haben amtliche Messungen ergeben.

          Auf dem Lerchesberg im Frankfurter Süden, einer der Einflugschneisen zur neuen Landebahn am Flughafen, ist die Luft vergleichsweise gut. Zu diesem Zwischenergebnis kommt das Hessische Landesamt für Umwelt und Geologie (HLUG) nach der Auswertung seiner im Mai aufgestellten Messstation. Die Station überprüft die Konzentration von Luftschadstoffen, misst aber nicht den Lärm. „Für eine Großstadt ist die Belastung vergleichsweise gering“, sagte HLUG-Experte Stefan Jacobi.

          Die Schadstoffkonzentration liege auf dem gleichen Niveau oder niedriger als an Messstationen in der Umgebung, etwa in Raunheim oder Hanau. Nur die Ozonkonzentrationen seien höher - das sei typisch für Stationen, die weiter entfernt von direkten Emissionen für Stickstoffoxide lägen. Ein Großteil der Schadstoffe, die Flugzeuge in die Umwelt ausstoßen, werde in der Höhe großräumig verteilt.

          Ob auf dem Lerchesberg, einem reinen Wohnviertel mit vielen Einfamilienhäusern und Gärten, Grenzwerte verletzt werden, könne erst nach einem Jahr beurteilt werden, sagte Jacobi. Allerdings sei nach der jetzigen Erfahrung nicht mit einer Überschreitung zu rechnen. Ein Vergleich mit der Belastung vor der Eröffnung der neuen Landebahn im Oktober 2011 sei nicht möglich, denn damals habe es noch keine Messstation auf dem Lerchesberg gegeben.

          Quelle: LHE

          Weitere Themen

          Flugzeug stoppt kurz vor dem Meer Video-Seite öffnen

          Pegasus Airlines : Flugzeug stoppt kurz vor dem Meer

          In der Türkei ist ein Flieger der Pegasus Airlines von der Landebahn abgekommen, einen Abhang hinab geschlittert und ist kurz vor dem Meer zum Halt gekommen. Verletzt wurde niemand, teilte die Fluggesellschaft mit. Aufnahmen von Passagieren zeigen die in der Schräglage liegende Boeing 737-800.

          Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben.

          Topmeldungen

          Selbstbezogen und selbstzufrieden: Donald Trump (hier bei einem Football-Match am 8. Januar 2018, während die Nationalhymne gesungen wird).

          Trumps Politik : Das amerikanische Wirtschaftswunder

          Anders als von vielen erwartet geht es der Wirtschaft in Amerika heute ziemlich gut. Davon profitiert auch der einfache Arbeiter. Wie stabil ist das wohl alles?
          Außenminister Sigmar Gabriel: „Am kommenden Sonntag schaut nicht nur Europa gebannt auf den SPD-Parteitag.“

          SPD vor dem Parteitag : Gabriel: „Die Welt schaut auf Bonn“

          Martin Schulz kämpft in Düsseldorf vor Parteitagsdelegierten um die Erlaubnis für Groko-Verhandlungen. Auch Sigmar Gabriel redet seiner Partei ins Gewissen – und spricht von einer weltweiten Hoffnung auf die Sozialdemokraten.
          Dunkle Wolken am Dienstag über Bonn: Stürmische Tage stehen bevor

          Tief „Friederike“ : Deutschland drohen stürmische Tage

          Das Tief „Friederike“ hat es in sich: Für Mittwoch erwarten die Metereologen kräftigen Wind, Schnee und Glätte. Am Donnerstag muss sogar mit Orkanböen gerechnet werden – eine Region bleibt allerdings verschont.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.