http://www.faz.net/-guq
Seit Jahren auf dem Rückzug: das Tote Meer

Geplanter Kanal : Lieber rot als tot

Der Pegel des Toten Meeres sinkt jedes Jahr um gut einen Meter. Nun soll Wasser aus dem Roten Meer den größten Salzwassersee der Welt retten - aber nicht alle sind begeistert.
Menschenähnlich: Das Lesula-Äffchen (Cercopithecus lomamiensis) aus Afrika.

Neu entdeckte Arten 2012 : Doch eigenartig

Nur ein Bruchteil der Arten auf der Erde ist bisher bekannt. Zu den eigenartigsten Entdeckungen des letzten Jahres gehören ein winziger Frosch, ein Affe mit leuchtend blauem Geschlechtsteil und ein fleischfressender Schwamm.

Seite 4/5

  • Gegen Ende des Jahres rücken die Mähnenrobben im Süden Chiles enger zusammen, weil Junge erwartet werden.

    Mähnenrobben in Chile : Enger die Robben nie liegen

    In diesen Wochen herrscht viel Betrieb auf den Felsen am Reñihué-Fjord an der chilenischen Pazifikküste: Die Mähnenrobben erwarten Nachwuchs. Nicht überall haben sie es in Südamerika so gut wie hier.
  • Marsrover : „Curiosity“ findet organische Teilchen

    Der Forschungsroboter „Curiosity“ hat auf dem Mars organische Moleküle entdeckt. Noch ist deren Herkunft ist völlig unklar. Würde sich herausstellen, dass die Moleküle vom Mars stammen, könnte das heißen, dass es dort einmal Leben gegeben hat.
  • Grönlands Eis schmilzt

    Klimawandel : Grönland hat 260 Milliarden Tonnen Eis verloren

    Forscher hatten es immer wieder vorausgesagt, nun ist es offiziell: Die großen Eisschilde der Welt in Grönland und in der Antarktis schmelzen. Allein in den letzten fünf Jahren hätte der Eisverlust ausgereicht, Deutschland einen Meter tief zu überfluten.
  • Welt der Vögel : Unheimliche Feldruhe

    In der Agrarlandschaft sinkt die Zahl der Vögel dramatisch. Allein in Deutschland trifft es mehr als 40 Arten. Schuld ist unter anderem der Anbau von Energiepflanzen wie Mais und Raps.
  • Trotz des Bevölkerungswachstums: Der Schmutzgehalt im Bodensee hat sich in den vergangenen Jahren weiter verringert.

    Umwelt : Bodensee so sauber wie vor 60 Jahren

    Wenig Phosphor, wenig Schmutz: Das Wasser im Bodensee wird immer sauberer. Doch während sich Umweltbehörden darüber freuen, schlagen die Fischer Alarm – aus Angst um ihre Erträge.
  • Schön tief einatmen: Diesen Kickern in einem Park mitten in Delhi scheint der Smog die Spiellaune nicht zu verderben

    Gefährlicher Smog : Die Sonne über Delhi ist verschwunden

    Seit mehr als einer Woche haben die Bewohner Delhis keinen Schatten mehr gesehen: Dichter Smog liegt über der indischen Hauptstadt. Aber die Bürgermeisterin fühlt sich nicht zuständig.
  • Wilderer sind hinter ihren Stoßzähnen her: Elefanten im Pendjari-Nationalpark in Benin

    Wilderei : Wieder Elfenbein in den Hotelboutiquen

    Im Pendjari-Nationalpark machen Wilderer ungestört Jagd auf Elfenbein. Das mit deutscher Hilfe vorbildlich geschützte Gebiet könnte an seinem Erfolg zugrunde gehen.
  • Ein Polizeiauto im Hafen von Brooklyn.

    Sturm : „Sandy“ tobt an Amerikas Ostküste

    Offiziell ist „Sandy“ kein Hurrikan mehr, sondern nur noch ein Sturm. Die Schäden sind trotzdem gewaltig. Straßen stehen unter Wasser, Hunderttausende Menschen sind geflohen. Fast eine Million Menschen haben keinen Strom mehr. In New York ist eine Hausfassade eingestürzt.
  • Nicht mehr nur die Flüge über das Meer gehören zur großen Gefahr der Zugvögel auf dem Weg gen Süden.

    Zugvögel : Sperrfeuer an der Tankstelle

    Zahlreiche Zugvögel fliegen auf ihrem Weg Richtung Süden über den Balkan und die Adriaküste. Für die Tiere ein gefährlicher Weg, denn allzu oft werden sie dort zu Opfern wildernder Jäger.
  • Feucht muss es sein: Bekassine in einem norddeutschen Moor

    Vogel des Jahres : Wie eine Ziege am Himmel

    Der Vogel des Jahres ist die Bekassine. Die Schnepfenart lebt vornehmlich im Moor und auf Feuchtwiesen. Den Namen verdankt sie ihren meckernden Balzgeräuschen.
  • In Buenos Aires ist der „Falke“ auch zwei Jahrzehnte nach Produktionsstopp noch häufig zu sehen.

    Ford Falcon : Kultauto und Todesbote

    Der Ford Falcon ist seit fünfzig Jahren der Star auf den Straßen Argentiniens. Gebaut wird er seit zwei Jahrzehnten nicht mehr, ein Hingucker bleibt er allemal.