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Russland Erdbeben fordert ein Todesopfer

02.08.2007 ·  Die russische Pazifik-Insel Sachalin ist von einem Erdbeben erschüttert worden. Dabei kam eine Frau ums Leben, mehrere Menschen wurden verletzt. Die Behörden der Stadt Newelsk haben den Notstand ausgerufen.

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Bei einem Erdbeben der Stärke 6,4 im Osten Russlands ist am Donnerstag eine Frau getötet worden. Mehrere Menschen wurden zudem verletzt, wie ein Behördensprecher mitteilte. Das Beben ereignete sich auf der Pazifik-Insel Sachalin in der Stadt Newelsk. Die Behörden haben den Notstand ausgerufen.

Nach dem Beben folgte eine Serie kleinerer Flutwellen, woraufhin für die nahe gelegene nordjapanische Insel Hokkaido eine Tsunami-Warnung ausgegeben wurde. Diese wurde nach drei Stunden jedoch wieder aufgehoben.

Stromausfall und Dacheinsturz

Die Erschütterung am frühen Nachmittag (Ortszeit) habe in Newelsk zahlreiche Häuser zerstört, sagte der Gouverneur des Gebiets, Iwan Malachow. Nach Angaben des Zivilschutzes waren Hubschrauber im Einsatz, Psychologen kümmerten sich um Überlebende des Unglücks. Die 24.500 Einwohner der Stadt wurden aufgerufen, ihre Häuser zu verlassen. In Newelsk fiel der Strom aus und das Dach des örtlichen Kulturpalastes stürzte ein.

Die Behörden in Newelsk richteten ein Zeltlager mit Notunterkünften ein, da für die Nacht Nachbeben erwartet wurden. Über die genaue Zahl der Opfer gab es zunächst keine Angaben.

Immer wieder Erdbeben

1995 waren bei einem Erdbeben auf der Insel im Ochotskischen Meer nahe Japan 2000 Menschen ums Leben gekommen. In der Region kommt es immer wieder zu Erdbeben. Meist sind die Schäden wegen der dünnen Besiedelung jedoch gering.

Auf der Insel befinden sich wichtige Erdöl- und Erdgasvorkommen Russlands.

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