06.08.2004 · Die Halbzeit der auf fünf Jahre angelegten Mission des Esa-Satelliten ist fast erreicht. Auf Suche nach den Problemen unseres Planeten offenbart das Forschungsgerät die Schönheit der Erde. Eine Bildergalerie.
Seit mehr als zwei Jahren beobachtet der Satellit Envisat die Erde aus 800 Kilometern Höhe. Das 2,3 Milliarden Euro teure Forschungsgerät der Europäischen Raumfahrtagentur Esa observiert unseren Planeten intensiv und sammelt eine Unmenge an Daten, die von den beteiligten Wissenschaftlern analysiert werden.
Ziel der fünfjährigen Mission ist es, Veränderungen in den Ozeanströmungen, das Abschmelzen der Polkappen, den Raubbau auf dem Land oder Veränderungen in der Atmosphäre zu registrieren. Die Wirkung der einzelnen Phänomene auf das gesamte Ökosystem Erde läßt sich vom Weltall aus besonders gut erkennen, Auswirkungen über große Distanzen hinweg werden sichtbar.
Als „Nebenprodukt“ der Forschungsarbeit des bisher teuersten Esa-Satelliten entstehen bei der Beobachtung durch Envisat faszinierende Aufnahmen von der Erdoberfläche. FAZ.NET zeigt eine Auswahl der von der Esa veröffentlichten Bilder.