20.07.2007 · Während sich radikale Gentechnikgegner in Brandenburg zum Protest formieren, kündigt Landwirtschaftsminister Seehofer größere Mindestabstände zu Feldern mit herkömmlichen Pflanzen an. Damit kommt er Forderungen von Gentechnikkritikern entgegen.
Radikale Gentechnikgegner wollen an diesem Wochenende im brandenburgischen Oderbruch Felder mit genverändertem Mais attackieren. Die Initiative „Gendreck weg“ rechnet bei ihren Aktionen mit bis zu tausend Teilnehmern. Die Polizei hat angekündigt, die Felder zu schützen.
Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) ist unterdessen den Gegnern gentechnisch veränderter Pflanzen abermals entgegengekommen. Im neuen Gentechnikgesetz sollen deutlich strengere Mindestabstände zwischen Feldern mit gentechnisch veränderten Pflanzen und Nachbarfeldern festgeschrieben werden, kündigte sein Ministerium an.
300 Meter Abstand zum Öko-Feld
Zum Ökolandbau soll der Mindestabstand 300 Meter betragen, doppelt so viel wie bisher geplant. Eine Sprecherin Seehofers sagte, dass zudem Informationen über Felder mit genveränderten Pflanzen öffentlich bleiben sollen. Mit Hilfe dieses Standortregisters wollen die Gentechnikgegner im Oderbruch gezielt gegen Anbauflächen vorgehen.
Seehofer verschärft Regeln zur Gentechnik
KLAUS Krueger (sopher)
- 20.07.2007, 23:12 Uhr
was ist schon so toll an Populismus
W.P. Bayerl (Dr.Bayerl)
- 20.07.2007, 23:35 Uhr