Home
http://www.faz.net/-guq-70vqc
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Das Ende einer Spezies Der einsame George ist tot

 ·  Mit ihm ist wohl eine ganze Art ausgestorben: Die Galápagos-Schildkröte „Lonesome George“ ist tot. Er war rund hundert Jahre alt und galt als letzter Vertreter der Spezies „Geochelone nigra abingdoni“.

Artikel Bilder (3) Video (1) Lesermeinungen (6)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Lutz Grellmann
Lutz Grellmann (Lumi1) - 26.06.2012 00:30 Uhr

Fare well George

Die angeblichen 100 Jahre glauben zuerst einmal Journalisten.
Und ob er wirklich einer eigenen Spezies angehörte oder doch nur einen vergangenen Forscher verewigen sollte werden künftige Wissenschaftler entscheiden.
Wie alt auch immer er war , George wird uns fehlen. Niemand anders konnte mit sooviel Geduld ein Salatblatt kauen.

Empfehlen
Julius Schäffer

So ist die Welt

In der Erdgeschichte sind Millionen von Arten entstanden und auch wieder ausgestorben. Das in der Gegenwart zu beobachten mag dem ein oder anderen nahe gehen. Schließlich ist Austerben ja die extremste Form des Todes - und mit dem Tod hat unsere Überflussgesellschaft ja so ihre Probleme. Aber so ist die Natur schon immer gewesen: reichhaltig und bunt und sich perfekt austarierend - immer schon mußten dafür ganze Arten auf der Strecke bleiben.

Aber in der großen langen Geschichte der Erde ist dieses Ereignis, das dem ein oder anderen Menschen bedeutsam erscheint, bloß ein irrelevantes kleines Pünktchen.

Zukünftige Generationen werden auf unsere Zivilisation schauen und sich verwundert fragen, woher die Hybris kam, jede einzelne Art und selbst das ganze Klima mit aller Gewalt und religiöser Inbrunst auf den status quo festschreiben zu wollen, als dürfte es mit uns und nach uns nie wieder Änderungen gegen.

Empfehlen
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.06.2012 09:06 Uhr
Peter Hoch
Peter Hoch (luxor) - 26.06.2012 09:06 Uhr

Der Mensch ist aber nicht Natur

Denn er kann die Naturgesetze eine Zeit lang ausschalten. Das macht ihn so gefährlich. Glücklicherweise ist die Natur in den meisten Fällen so gnädig, die Fehler des Menschen einigermaßen wieder auszubügeln.

Zukünftige Generationen werden auf unsere Zivilisation mit Verachtung herabsehen.

Empfehlen
Andreas Muench
Andreas Muench (amffm) - 26.06.2012 08:12 Uhr

Stimmt, so ist die Welt...

durch den Menschen gemacht. Ohne Rücksicht immer tiefer, höher, weiter.
Aber ich bin mir sicher, irgendwann wird sich der Mensch selber von der Erde verbannen. Wenn er dann noch etwas übrig gelassen hat, werden sich die Arten wieder ausbreiten und wieder ein Gleichgewicht des Lebens herstellen.

Wenn nicht - wenn interessiert es dann noch, gelle!?

Empfehlen
George Rauscher

Ich fürchte nur, Herr Schäfer,

Sie liegen da etwas falsch. Sich austarierend war die natur mal, bevor der Homo Sapiens mobiler und mobiler wurde. Bis in die letzten Winkel der Erde dringen wir vor, und bringen für alle anderen nur Zerstörung mit uns.

Empfehlen
Martin Frosch
Martin Frosch (totalk) - 25.06.2012 14:05 Uhr

tragisch und erst der Anfang

ich frage mich wie man in einigen Jahrhunderten wohl über unsere Gesellschaft denken wird, wenn sich derartige Meldungen häufen und andere Arten betreffen wie z.B. Haie, weil man im Asiatischen Raum eben gerne symbolisch Haiflossensuppe ist. Die Chancen dafür stehen gar nicht so übel, allein in den letzten 50 Jahren ist die Haipopulation weltweit um 90 Prozent gessunken.
Ich denke wir werden als Zerstörer einer reichaltigen,bunten und perfekt austarierten Welt auf einer Stufe mit Sklavenhändlern und Barbaren rangieren.

Empfehlen
Weitersagen
Themen zu diesem Artikel