02.02.2012 · Dem deutschen Wald geht es insgesamt etwas schlechter: Jede zweite Buche hatte 2011 eine deutlich lichtere Krone, wie die Erhebung staatlicher Beobachter ergab. Dafür trugen Eichen mehr Laub.
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Der Mythos über die Existenz eines 100% gesunden Waldes
Ein Wald ist dann 100% gesund wenn die Bodenbeschaffenheit optimal ist und das Wetter hinreichend Feuchte und Trockenzeiten hat, sowie keine Schädlinge da sind. Da diese Bedingungen in Deutschlands Waldregionen zwischen den Alpen und dem Harz nicht überall 100% gegeben sind, kann unser Wald per Definition nie einen 100% Gesundheitsstatus haben, da es auch alternde Bäume gibt. Bäume wachen dort wo die Überlebensbedingungen gerade ausreichen. Infolgedessen können sie nicht gleich gesund sein wie Bäume mit optimalen Klima und Bodenbedingungen. Der Mittelwert zwischen gerade ausreichend und besten Wachstumsbedingungen ist der statistische Zustand unseres Waldes. Es ist ein Mythos der Grünen dass Bäume mit kahlen Kronen die Schuld des Menschen ist. Wer einmal in unberührten Wäldern der USA war begreift schnell, dass auch dort nicht alle Bäume gesund sind und dass dies völlig normal ist. Die Forstwirtschaft muss ihre Definition korrigieren was ein gesunder Wald ist, denn 100% gibt es nicht.