Das Satiremagazin „Titanic“ will vom Papst nicht lassen. Die Zeitschrift hatte schon in ihrer Juli-Ausgabe Benedikt XVI. unter der Überschrift „Halleluja im Vatikan – Die undichte Stelle ist gefunden!“ mit einem Fleck auf der Soutane auf den Titel gehoben. Der Titel war eine Anspielung auf die sogenannte „Vatileaks-Affäre“.
Gegen das Heft ließ der Papst eine einstweilige Verfügung erwirken, „Titanic“ legte dagegen Widerspruch ein. Beim Deutschen Presserat gingen mehr als 170 Beschwerden gegen den Titel und die ebenfalls Benedikt XVI. zeigende Rückseite des Hefts sein.
In der August-Ausgabe rückt die „Titanic“ abermals den Pontifex auf das Cover, diesmal mit in roter Farbe beklecksten Händen und Kussabdrücken auf Soutane und im Gesicht. „Kein Grund zu klagen: Der Papst bleibt sauber!“, heißt es dieses Mal. Die Deutsche Bischofskonferenz wollte sich zu der Aufmachung nicht äußern.
Zu dem ersten Titel hatte sie bemerkt, die „Titanic“ habe „jedes Maß an Zumutbarem“ überschritten. „Wir danken dem Heiligen Vater für sein Interesse an unserem Magazin und bitten erneut um den päpstlichen Segen“, teilte der „Titanic“-Chefredakteur Leo Fischer mit. Er schließe eine weitere Klage nicht aus, sagte Fischer der Agentur dapd.
Mohammed ist auch lustig, liebe Titanic,
Axel Fachtan (ein_Liberaler_2)
- 27.07.2012, 22:49 Uhr
die katholische Kirche soll sich nicht so aufregen - aber andere sollten
auch ihr Fett abbekommen
Martin Klocke (mampo)
- 27.07.2012, 15:47 Uhr