http://www.faz.net/-gum-8o60r

Umweltgifte : Tausende Wildgänse in Amerika verendet

  • Aktualisiert am

Migrierende Wildgänse sind in Nordamerika ein gewohnter Anblick. Bild: dpa

Wegen eines Schneesturms sind Tausende Wildgänse auf einem See im amerikanischen Bundesstaat Montana gelandet. Dieser war jedoch wegen eines ehemaligen Kupfertagebaus verseucht.

          Tausende von Wildgänsen sind im Westen der Vereinigten Staaten verendet, nachdem sie sich in einem verseuchten Gewässer niedergelassen hatten. Bis zu 10.000 der Zugvögel hatten sich vor einem Schneesturm in den vergifteten See des ehemaligen Kupfertagebaus in Butte im Bundesstaat Montana geflüchtet, wie ein Vertreter der Firma Montana Resources am Mittwoch mitteilte.

          Die Firma verwaltet zusammen mit einem anderen Unternehmen den 280 Hektar großen Berkeley Pit mit dem durch Schwefelsäure und Schwermetalle verseuchten Gewässer. Mitarbeiter versuchten den Angaben zufolge vergeblich, den gigantischen Schwarm mit Scheinwerfern, Krach und anderen Methoden vom Landen in dem See abzuhalten. Der See sei „weiß von Vögeln“ gewesen, beschrieb der Firmenvertreter, der für Umweltangelegenheiten zuständige Manager Mark Thompson, die Szene.

          Seither haben Anwohner nach seinen Angaben tote Gänse entlang der Straße, auf Parkplätzen oder auch vor einem Casino gefunden. Nach Angaben der örtlichen Behörden muss davon ausgegangen werden, dass tausende weitere Vögel innerhalb des Sees verendet sind. Der Abbau von Kupfer im Berkeley Pit wurde 1982 eingestellt.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Plenardebatte im Bundestag: Um auf sich aufmerksam zu machen bleiben der Oppostion nur wenige Möglichkeiten, die kleine Anfrage ist eine davon.

          Druckmittel der Opposition : Kleine Anfrage ganz groß

          Sogenannte kleine Anfragen im Bundestag haben sich seit der letzten Legislaturperiode verdreifacht. Was dem einen als Stärkung der Opposition zu Zeiten einer großen Koalition dient, nutzt so manch anderer als „Jagd“.

          Heimliche Mitschnitte : Trump attackiert seinen früheren Anwalt

          Donald Trump hat in der Schweigegeld-Affäre schwere Vorwürfe gegen seinen früheren Anwalt und die Ermittler erhoben. Dass Michael Cohen während eines Gesprächs mit Trump heimlich einen Mitschnitt gemacht habe, sei „vielleicht illegal“, twitterte Trump.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.