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Umweltgifte : Tausende Wildgänse in Amerika verendet

  • Aktualisiert am

Migrierende Wildgänse sind in Nordamerika ein gewohnter Anblick. Bild: dpa

Wegen eines Schneesturms sind Tausende Wildgänse auf einem See im amerikanischen Bundesstaat Montana gelandet. Dieser war jedoch wegen eines ehemaligen Kupfertagebaus verseucht.

          Tausende von Wildgänsen sind im Westen der Vereinigten Staaten verendet, nachdem sie sich in einem verseuchten Gewässer niedergelassen hatten. Bis zu 10.000 der Zugvögel hatten sich vor einem Schneesturm in den vergifteten See des ehemaligen Kupfertagebaus in Butte im Bundesstaat Montana geflüchtet, wie ein Vertreter der Firma Montana Resources am Mittwoch mitteilte.

          Die Firma verwaltet zusammen mit einem anderen Unternehmen den 280 Hektar großen Berkeley Pit mit dem durch Schwefelsäure und Schwermetalle verseuchten Gewässer. Mitarbeiter versuchten den Angaben zufolge vergeblich, den gigantischen Schwarm mit Scheinwerfern, Krach und anderen Methoden vom Landen in dem See abzuhalten. Der See sei „weiß von Vögeln“ gewesen, beschrieb der Firmenvertreter, der für Umweltangelegenheiten zuständige Manager Mark Thompson, die Szene.

          Seither haben Anwohner nach seinen Angaben tote Gänse entlang der Straße, auf Parkplätzen oder auch vor einem Casino gefunden. Nach Angaben der örtlichen Behörden muss davon ausgegangen werden, dass tausende weitere Vögel innerhalb des Sees verendet sind. Der Abbau von Kupfer im Berkeley Pit wurde 1982 eingestellt.

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