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Macrons Hund Nemo : Pipi-Panne im Elysée-Palast

  • Aktualisiert am

Bild: reuters

Ein Arbeitstreffen des französischen Präsidenten im edlen Ambiente kann Macrons Hund Nemo nicht beeindrucken. Vor laufender Kamera pinkelt er an den Kamin.

          Dieses Arbeitstreffen zwischen dem französischen Präsidenten und drei Besuchern im Elysée-Palast wird wohl noch eine Weile im Gespräch bleiben. Nicht unbedingt wegen der Inhalte, sondern wegen des tierischen Auftritts des präsidialen Mischlings Nemo, der im Beisein eines Kamerateams des französischen Senders TF1 ungeniert seinen Geschäften nachgeht.

          „Ich habe mich gefragt, woher dieses Geräusch kommt“, sagt Staatssekretärin Brune Poirson gerade, als sich alle im Raum gleichzeitig zum edlen Kamin umdrehen und ihren Augen kaum trauen. Der schwarze Griffon-Labrador Mischling hat sich da schon rasch erleichtert.

          „Passiert das öfters“ fragt Julien Denormandie, ein langjähriger Mitarbeiter Macrons. Der Präsident lacht, bleibt aber ruhig sitzen. „Sie haben da bei meinem Hund ein ganz unübliches Verhalten ausgelöst“, scherzt Macron.

          Wer das Maleur im Palast beseitigen durfte, ist nicht bekannt.

          Führungsschwäche? Nemo ist jedenfalls noch nicht stubenrein.

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