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Indisches Gericht : Vögel haben ein Recht aufs Fliegen

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Frei wie ein Vogel: Ein indisches Papageienküken wird mit Reis gefüttert. Bild: AFP

Der Oberste Gerichtshof in Neu Delhi hat ein Urteil gefällt: Vögel dürfen nicht in Käfigen gehalten werden. Das betrifft insbesondere einen Vogelhändler, könnte jedoch ausgeweitet werden.

          Alles begann mit einer Guerilla-Aktion: Eine Tierschutzorganisation hatte Vögel, die verkauft werden sollten, aus ihren Käfigen gelassen. Sie gehörten dem Händler nicht, und er habe kein Recht, sie festzuhalten, fanden die Tierschützer. Wie die „Times of India“ berichtet, bestätigte der Oberste Gerichtshof den Standpunkt der Organisation.

          „Mir ist absolut klar, dass alle Vögel das Recht haben, durch den Himmel zu fliegen, und dass die Menschen kein Recht haben, sie zum Zwecke von Geschäften oder aus anderen Gründen in Käfigen zu halten“, erklärte der Richter Manmohan Singh. Das Handeln mit Vögeln sei einer Verletzung ihrer Rechte. Insbesondere prangerte der Richter den Schmuggel von Vögeln an, bei dem die Tiere oft ohne richtiges Futter oder Wasser transportiert werden.

          Der Vogelhändler hat nun bis Ende Mai Zeit, Widerspruch gegen das Urteil einzulegen.

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