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Tiere Einwandernde Tierarten bedrohen die heimische Fauna

07.11.2002 ·  Mancher Biologe sieht in einwandernden Tierarten einen größere Bedrohung für bestehende Ökosysteme als im Klimawandel.

Von Cornelia Pretzer
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Darwins Gesetz: Der Stärkere gewinnt. Das gilt auch für Tier- und Pflanzenarten, die in bestehende Ökosysteme kommen und dort Chaos stiften. Sie kommen, vermehren sich unter den für sie optimalen Bedingungen ohne natürliche Feinde, rotten andere Tiere oder Pflanzen aus und richten wirtschaftlichen Schaden an.

Immer wieder gibt es Berichte über die eine oder andere Tierart, die in das ein oder andere Ökosystem eingezogen ist. Im Einzelnen lesen sich die Berichte wenig spektakulär, in der Masse wandern Tieraten über den Globus.

Vielfältige Gründe für Einwanderung

Das kann mehrere Gründe haben. Der Klimawandel verlagert die Regionen, in denen Tiere leben und überleben können. Sie wandern dahin, wo es ihnen gut geht. Transportwege, die die Menschen geschaffen haben, bringen auch Tiere in Regionen, in denen sie ohne natürliche Feinde sind. Teile der Erde, die Jahrtausende lang abgeschnitten waren - sei es durch Wasser oder Berge - stehen neuen Arten jetzt via Flugzeug oder Schiff zur Verfügung. Manche Arten schleppt der Mensch selber ein. Unbedacht bringt er Tierarten in Umgebungen, in denen sie einheimische verdrängen.

Auf welche Art und Weise auch immer die Tiere in fremden Umgebungen Fuß fassen, sie bedrohen bestehende Ökosysteme. mancher Biologe sieht in ihnen eine größere Bedrohung als in einem Klimawandel. Und gekoppelt wie diese beiden Phänomene auch noch sind, liegt es jenseits der menschlichen Vorausschau, was sie anrichten können.

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