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Thüringen Kampfhunde beißen dreijähriges Mädchen tot

 ·  Vier Kampfhunde haben eine Dreijährige in Thüringen totgebissen. Die Hunde gehörten der Tante des Mädchens. Die Großmutter des Mädchens wurde ebenfalls gebissen und dabei schwer verletzt.

Artikel Lesermeinungen (20)

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Michael Vorwerk

Humangenese

Der durchdachte Beitrag von Herrn Willkomm (vom 22. Mai 2010, 12:26h, “Wegsperren oder vernichten!“) erinnert Herrn Griepenstroh (Beitrag vom 22. Mai 2010, 22:10h), dessen orthographische und syntaktische Kenntnisse der deutschen Sprache und ihrer Grammatik dank Evidenz (s. auch seinen Beitrag vom 22. Mai 2010, 17:29h) keiner Kommentierung bedürfen, an die Abkunft des Menschen vom Affen. Mich führt Herrn Griepenstrohs Äußerung zu der Frage, ob nicht mancher Mensch vom Dackel abstammt oder vom Terrier oder einer Mischung aus beidem.

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Dirk Kampschäfer
Dirk Kampschäfer (dk26) - 23.05.2010 16:54 Uhr

der mensch ist schuld

schuld ist in erster linie der mensch, der 1. solche bestien züchtet und 2. diese bestien nicht unter kontrolle hat.
früher wurden die wilden tiere vom menschen ausgerottet, damit sie ihm nicht gefährlich werden konnten, heute werden solche bestien absichtlich gezüchtet.
es ist ein spiegelbild der gesellschaft:
wer sich keinen köter zulegen will oder kann, aber doch das aggressive in sich ausleben lassen will, kauft sich eben z.b. ein entsprechendes auto, nicht umsonst werden autos hochgelobt mit "aggressiver front" "xyz-jäger" etc. ppp
da pass dann auch gut ein artikel in Auto-Teil der faz mit der überschrift:
"Wie die Frohnatur zum Kampfhund wird" - es geht darin nur um ein auto, nichtmal um einen köter.

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Sylvia Fox
Sylvia Fox (SylviaFox) - 23.05.2010 12:05 Uhr

@ Xenios (Dieter Zurr)

Volle Zustimmung. Ich bin der Meinung, man muss das Halten von Kampfhunden nicht verbieten. Aber man sollte eine gründliche Hundehalter-Schulung event. mit jährlicher Pflicht zur Auffrischung zur Bedingung machen.
Bin selbst keine Hunde-Freundin und habe generell eher Angst vor Hunden.

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Sylvia Fox
Sylvia Fox (SylviaFox) - 23.05.2010 12:00 Uhr

gefährliche HundeHALTERIN

4 Kampfhunde und ein Kleinkind beieinander zu lassen - das ist einfach extrem fahrlässig. Fahrlässige Tötung, ist das der juristisch korrekte Begriff? Mord kann man es ja nicht nennen, weil die bewusste Absicht fehlt.
Andererseits: die Großmutter hat sich heldenhaft verhalten.
Übrigens beißt mich selbst meine sehr anhängliche, liebe, zarte Katze manchmal unvermittelt. Sie jagd und frisst auch Mäuse. Das ist, weil sie ein Tier ist.

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Claus Eberhardt

Zuchtbedingtes Verhalten

Leider erkennen weder Tierschützer, Hundehalter und Hundegegner die einfache Wirklichkeit an:Die verschiedenen Hunderassen wurden für unterschiedliche Einsatzzwecke gezüchtet und bei von dem Einsatzzweck ausgehender Gefährdung die Einfuhr und die Nachzucht(wie in Frankreich-einem überaus hundefreundlichen Land)zu verbieten.Leider bemerken die meisten Menschen nichts von diesem einsatzzweckgebundenen Verhalten,da sie dessen einfachste Ausprägungen bei den gängigen Rassen als hundetypisch wahrnehmen. Beispiele hierfür sind Bellen und Apportieren.Wer jedoch einmal einen im Übrigen mangels des Einsatzzwecks des Tötens irgendeines Tiers äußerst familientauglichen Vorstehhund sein Eigen nennen durfte,wird an der mit etwa 1-2 Jahren von selbst aufkommenden komplexen Handlung des Vorstehens(Aufspüren und Anzeigen von Wild,Verharren und Binden des Wilds und Aufscheuchen auf Kommando des Jägers)sich die Frage erlauben,wie einfach es doch in Anbetracht der Komplexität des Vorstehens sein mag,einen Kampfhund zu züchten,der einfach nur zubeißt.Besitzer und Freunde von Kampfhunden,welchen die Erkenntnis der Anzucht komplexer Verhaltensmuster verwehrt ist(Der hat noch nie gebissen)bemerken dieses Zubeißen zum ersten mal wenn es zu spät ist.

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Mirco Dahl
Mirco Dahl (Vittra) - 23.05.2010 01:43 Uhr

Nachlässigkeit der Hundehalter

Wie schon in einigen Kommentaren richtigerweise hier angeklungen, stellt sich die Frage, inwieweit das Verhältnis Kind-Hund vorher beaufsichtigt wurde.
Jeder, der selbst schon Kinder hat/te in dem Alter weiß, mit welcher Neugier sie die Welt entdecken und wie sie auch mit Tieren umgehen können (Schwanz ziehen z.B.).
Ich spekuliere hier zwar, aber man sollte Kleinkinder und solche Hunde niemals ohne Aufsicht der Bezugsperson der Hunde zusammen lassen, ohne sich über mögliche potentiell schreckliche Konsequenzen klar zu sein.
Eine weitere Medien-Hetzjagd gegen Kampfhunde halte ich für völlig unangebracht.

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Michael Vorwerk

Mörderische Requisiten

Welche Charakterstruktur, welche psychische Verfassung veranlaßt einen Menschen dazu, sich mit vier (!) Kampfhunden (!) zu umgeben? Welches psychotische Darstellungsbedürfnis verlangt da nach Requisiten? Und wieso ist es überhaupt erlaubt, ein derartiges – buchstäblich – mörderisches Drohpotential mit sich zu führen und damit auch noch in der Öffentlichkeit aufzutreten? Ich lese, die vier Bestien seien eingeschläfert worden. Es kostet mich spürbar Überwindung, die gleiche Prozedur nicht auch hinsichtlich der Hundehalterin zu empfehlen, von der ich nicht weiß, ob man sie nicht womöglich als krankes Weibsbild bezeichnen muß, von der aber mit Gewißheit zu sagen ist, daß sie mit der Tatwaffe ihrer elenden Drecksköter für die bestialische Schlachtung eines kleinen Mädchens verantwortlich ist.

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Heiner Schumann

Kampfhunde

Kann man mir einmal erklären wieso man 4 Staffordshire Terrier in einem Einfamilienhaus halten muss.?

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Peter Markwalder

Die übliche Hetze

Wie in anderen Berichten zu lesen ist, wurden die vier Hunde illegal gehalten. Das Versäumnis der Politik besteht nicht im Erlassen von untauglichen Rasselisten, sondern im Nachgehen von Meldungen, die auf eine verantwortunglose Haltung schliessen lassen. Mitnichten handelt sich hierbei um Kampfhunde, sondern um eine kinderliebende Rasse, die in England deswegen den Übernamen "nanny dog" (Kindermädchenhund) erhalten hat.
Verboten gehört höchstens der unsägliche Begriff "Kampfhunde" welcher für die Berichterstattung und die dadurch ausgelöste politische Diskussion völlig untauglich ist und zu blinden Hassreaktionen führen, wie hier im Forum leider sichtbar. Der Begriff wird überdies völlig willkürlich und ausschliesslich reisserisch gebraucht.
Kaum jemand wird sich dem Charme dieser Rassen entziehen können, nach dem man einmal einen gut gehaltenen und sozialisierten Hund dieser Rasse persönlich erlebt hat und sich von dessen menschenfreundlichen Wesen überzeugen konnte. Dies sei allen Politikern und den meisten meiner Vorredner hier wärmstens empfohlen.

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Horst Griepenstroh

@ Volker Willkomm (floggoi)

...und dass der Mensch vom Affen abstammt, wird bei Ihren Beitrag mehr als deutlich.

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Dieter M. Zurr
Dieter M. Zurr (xenios) - 22.05.2010 22:51 Uhr

Kampfhunde beißen dreijähriges Mädchen tot

Wie so oft werden wieder einmal Symtome und Ursache durcheiandergebracht. Hunde auch sogenannte Kampfhunde greifen nicht unvermittelt Menschen an, außer Sie wurden, wie offensichtlich auch in diesem Fall, schlecht oder garnicht durch den Halter sozialisiert und unsachgemäß oder überhaubt nicht erzogen. Drakonische Strafen für diese verantwortungslosen Halter können ein Ansatz sein. Warum gibt es z.B. keine Plicht für einen Hundeführerschein. Zum Führen von Kraftfahrzeugen muß ich zum einen nachweisen, das ich körperlich, geistig und charakterlich geeignet bin, eine praktische und theoretische Fahrausbildung an einer Fahrschule im vorgeschriebenen Umfang absolvieren und meine Befähigung in einer Fahrausbildung und Fahrerlaubnisprüfung nachweisen.
Gerade die Medien sollten hier die Halter und nicht die Rasse an den Pranger stellen. Etliche Studien haben gezeigt, daß Pauschalaussagen bezüglich bestimmter Hunderassen im Allgemeinen oder auch bezüglich Hundegruppen und -typen, … ethologisch nicht haltbar sind.
www.dangerous-dogs.de

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Rolf-Dirk Maehler

Irgendwie kannte ich das Problem schon, nur an der Politik scheint es ...

... vorbei gegangen zu sein. Das hatten wir doch alles schon, aber wofür haben wir dann eigentlich die Politik, die sich immer mit so hohen Ansprüchen ziert. Fakt ist, selbst einfachste Probleme kann sie nicht lösen. Daraus ergibt sich: für eine Problemlösung brauchen wir die Politik nicht. Die Bürger könnten derartige Dinge auch ohne hohe Diäten geschmückt mit Pensionsansprüchen lösen, eben ehrenamtlich. Vielleicht liegt genau da die Problemlösung.

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W. Reiner

Sachdienlicher Hinweis

"Bisher ist laut Polizei bei mehreren Besuchen der Großmutter und der Dreijährigen nie etwas mit den Hunden vorgefallen. Daher sei noch völlig unklar, warum sich die Tiere so aggressiv verhielten. "
Nur mal so als Tipp für die Polizei: Vielleicht haben sich die 4 Hunde so aggressiv verhalten, weil es *Kampf*hunde waren ?!?

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Horst Griepenstroh

Gefahr

Es gibt keine Kampfhunde. Wann wird das auch die letzten Dummköpfe begreifen. Von jeden Hund geht eine gewisse Gefahr aus, deshalb liegt jegliche Verantwortung beim Halter. Selbst ein Dackel oder n Jack-Russel-Terrier kann einem Menschen gefährliche oder gar tödliche Bisswunden zufürgen.
Allerdings geht auch von jedem Auto oder Motorrad eine Gefahr aus. Niemand käme auf die Idee, deshalb sämtliche Autos zu verbieten. Das gefährlichste Wesen auf dieser Erde ist allerdings der Mensch. Daran kann es doch wohl keinen Zweifel geben.

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martin huber

Nichts Außergewöhnliches!

Solange Kinder als ungefährliches Spielzeug für Kampfhunde herhalten, wird sich nichts ändern.
Wäre statt dem Kind ein gefährlicher Hund gekommen, dann hätte die Besitzerin die Hunde bestimmt in einem Nebenraum verwahrt - sie wären ja gefährdet gewesen!
Wieder ein unschöner Beweis für die Wichtigkeit von Kampfhunden in Haushalten.
Kampfhunde sind die wichtigste Psychokrücke für die gestörten besitzer.
Was wäre das Ego ohne Kampfhund? Ein Nichts!

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Michael Schultheis
Michael Schultheis (phaos) - 22.05.2010 18:48 Uhr

"Daher sei noch völlig unklar, warum die Tiere sich so verhielten"...Irrtum

Nichts ist unklar, wer nicht begreifen kann, dass Tiere keine logisch-rational entscheidenden Wesen sind, sondern nur instinktgesteuert handeln, der ist nicht geeignet ein Tier zu halten. Tiere haben kein Gewissen, keine moralischen Bedenken, kein Verständnis von richtig oder falsch, sie können jederzeit und völlig unvermittelt etwas tun, womit man nicht gerechnet hat. Es ist also nichts als Leichtsinn und Dummheit gewesen, diese Hunde (ob Kampfhunde oder nicht) mit einem kleinen Kind in Kontakt kommen zu lassen.

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Matthias Meyer

Gefährliche Hunde...

Einfach klasse wie die Politik mal wieder reagiert - meilenweit an der Realität vorbei, aber schön populistisch. Es gibt genauso wenig typisch "gefährliche" Hunde wie es von Geburt an böse Menschen gibt. Das Problem liegt einfach darin, dass sich jeder Depp auf gut Deutsch gesagt einen Hund halten darf, egal ob er weiß, wie man ihn hält. Die einzig sinnvolle Lösung kommt aus der Schweiz: Dort darf man seit einiger Zeit Hunde nur noch nach einer entsprechenden Schulung halten.

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Lutz Grellmann
Lutz Grellmann (Lumi1) - 22.05.2010 17:40 Uhr

Verbot von Zucht und Haltung...

in der Bundesrepublik Deutschland für die betreffenden Hunderassen und darüber hinaus regelmässige Charakter-"TÜV's" für den Rest der Großköter und ihre Besitzer sind seit Jahren überfällige Massnahmen; Hat in diesem Land die Hundeindustrie mehr zu sagen als die Mehrheit ? Wieviele alte und junge Menschen müssen denn noch völlig schuldlos umkommen bevor der Gesetzgeber reagiert ?

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Gabor von Zoltan

Unvergleichliches Zeitalter

Es ist in Europa wirklich ohne Beispiel. In keinem anderen Jahrhundert hätte man es Hinz und Kunz erlaubt, ohne jede weitere Regel hochgefährliche und potentiell aggressive Tiere zu halten. Ohne, dass jemand nachfragt, ob die Betreffenden selbst überhaupt sozialisiert sind und sein wollen.
"Tierfreunde" die meinen, sie müssten in solchen Situationen auch noch der freien Hundewahl das Wort reden, tun sich einen schlechten Gefallen. Sie begeben sich zwangsläufig in schlechte Gesellschaft: "Guns don´t kill. People do." ist das beliebte Mantra der Waffenlobby. Es ist widersinnig Hunde, die nicht nur bei solch schlagzeilenkräftigen Todesfällen unangenehm auffallen, sondern Mitmenschen, Alte, Kinder, Tag für Tag verschrecken, nicht samt uns sonders verbietet.

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Volker Willkomm

Wegsperren oder vernichten!

Das Hunde vom Wolf abstammen, dürfte jedem klar sein.
Das Kamphunde einer bestimmten Zuchtart entstammen - dürfte sich in Thüringen wahrscheinlich noch nicht rumgesprochen haben. Zum Lesen für die Schwachköpfe der Nation > Der American Staffordshire Terrier zählt in fast allen Ländern Deutschlands zu den Listenhunden, die umgangssprachlich als „Kampfhunde“ bezeichnet werden. In fast allen deutschen Bundesländern unterliegt die Haltung strengen Auflagen. Der Import dieser Rasse nach Deutschland ist durchgehend verboten.
Wie bei allen Rassen, die allgemein zu den Kampfhunden gezählt werden, herrscht auch beim American Staffordshire Terrier eine Kontroverse über die artbedingte Gefährlichkeit für Menschen. Kritiker gehen von einem übersteigerten Angriffs- und Kampfverhalten aus.
Im Schweizer Kanton Wallis ist die Haltung neuer Hunde dieser Rasse als Reaktion auf Vorfälle im Kanton Zürich seit 1. Januar 2006 verboten. Für Hunde dieser Rasse, die vor dem 1. Januar 2006 im Wallis gehalten wurden, sieht der Staatsrat Übergangslösungen vor. Sofern das durch den betreffenden Hund bestehende Unfallrisiko als gering eingestuft wird, kann auf das Verbot des Hundes verzichtet werden.

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