Stefan George: Alle Nachrichten und Informationen der F.A.Z. zum Thema

Alle Artikel zu: Stefan George

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Clotilde Schlayer: Minusio Auf maximale Verehrung eingerichtet

Ich hab' hier schon sehr viel über die Weiber gelernt: Clotilde Schlayers Aufzeichnungen aus den letzten Lebensjahren Stefan Georges sind ein pikanter Roman. Mehr Von Thomas Karlauf

09.12.2010, 17:55 Uhr | Feuilleton

None Die Kasteiten und Eingeweihten

Die "Frauen um Stefan George" überschriebene Aufsatzsammlung ist klug aufgebaut. Am Anfang steht Ernst Osterkamps Werkanalyse, die an der strukturellen Misogynie des Dichters nicht den Funken eines Zweifels lässt. Verpackt in den hohen Ton seiner Privatmythologie, wird die moderne, Ehe, Haushalt und Kinder scheuende Frau so erbarmungslos exekutiert, wie es Osterkamp mit Georges Versen tut. Mehr

19.11.2010, 13:00 Uhr | Feuilleton

Frauen um Stefan George Die Kasteiten und Eingeweihten

Pflegeschwester, Gesellschaftsdame, Stubengelehrte: Die Frauen um Stefan George hatten zahlreiche Rollen. Ein differenzierter Essayband porträtiert die Begleiterinnen des Dichters zwischen Selbstaufgabe und Revolte. Mehr Von Ingeborg Harms

18.11.2010, 17:45 Uhr | Feuilleton

Bücher und Autographen Immer wieder gern mit Blumen

Hamburg ist und bleibt unbedingt eine Stadt für Bibliophile: Hier steht ein Überblick über die Spitzenstücke in den wichtigen Buchauktionen des Frühjahrs. Mehr Von Vita von Wedel, Hamburg

29.07.2010, 07:55 Uhr | Feuilleton

Autographen Nietzsche schreibt an Emily

Die Auktionen von Stargardt in Berlin sind stets Höhepunkte für Sammler von Autographen. Auch diesmal gab es wieder Leckerbissen. Mehr Von Iring Fetscher

15.07.2010, 07:25 Uhr | Feuilleton

Die Stadt der Stunde Hannover sein

Die niedersächsische Landeshauptstadt hat Deutschland in den letzten Jahren überrollt: Gerhard Schröder, Margot Käßmann, Ursula von der Leyen, Philipp Rösler, Robert Enke, Oliver Pocher, Per Mertesacker und Lena Meyer-Landrut. Und nun Christian Wulff. Was kommt aus dieser Stadt noch alles auf uns zu? Mehr Von Marcus Jauer

01.07.2010, 16:27 Uhr | Feuilleton

Der Übervater der Reformpädagogik Päderastie aus dem Geist Stefan Georges?

Was hat es zu bedeuten, wenn im Zusammenhang der jetzt bekannt gewordenen Missbrauchsfälle an der Odenwaldschule als geistiger Übervater der Reformpädagogik immer wieder der Name Stefan George fällt? Ein Gespräch mit Biograph Thomas Karlauf. Mehr

05.04.2010, 08:47 Uhr | Feuilleton

None So kam er über die Deutschen

Als Rudolf Borchardt 1909 seine große Besprechung von Stefan Georges "Siebentem Ring" veröffentlichte, unterschied er die epochale Bedeutung Georges für die deutsche Literatur von der Verehrung einer Gemeinde, über deren Riten schon damals schäbige Gerüchte die Runde machten: "als ob dieser Anhang es wäre, was seine Wirkung auf die Zeit verewigt". Mehr

17.03.2010, 13:00 Uhr | Feuilleton

Preis der Leipziger Buchmesse Helene Hegemann nominiert

Trotz der Plagiatsvorwürfe gegen ihren Roman „Axolotl Roadkill“ ist die siebzehn Jahre alte Bestseller-Autorin Helene Hegemann für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert worden. Die Jury blieb bei der Entscheidung, die sie Ende Januar getroffen hatte. Mehr

11.02.2010, 12:48 Uhr | Feuilleton

None Willkommen im Landerziehungsheim!

Die Wege zwischen Elite und Avantgarde sind verschlungen, aber manchmal unheimlich kurz. Die Geschichte von dem Säbel, den Oberfähnrich Schenk Graf von Stauffenberg, 1929 Jahrgangsbester der Kavallerie an der Kriegsschule des Heeres in Hannover, als Auszeichnung erhielt, beschreibt so einen unheimlichen ... Mehr

25.10.2009, 13:00 Uhr | Feuilleton

Im Gespräch: Ulrich Raulff Wie hat George unser Land geprägt?

Wir treffen Ulrich Raulff im Marbacher Literaturarchiv, das samstäglich still und wie in sich gekehrt wirkt. Der Direktor dagegen ist höchst lebhaft und überrascht vom großen Interesse an dem Buch über Stefan George, das er gerade veröffentlicht hat. Mehr

25.10.2009, 12:39 Uhr | Feuilleton

F.A.Z.-Leseprobe: Einführung Kreis ohne Meister: Stefan Georges Nachleben

Ein Meisterwerk der aktuellen Kulturwissenschaft ist zu entdecken. Ulrich Raulff ist es gelungen, ein höchst spannendes Buch über den politisch brisanten Dichter und Charismatiker Stefan George zu schreiben, ohne dass dieser aufträte. Einführung und erste Folge unserer exklusiven F.A.Z.-Leseprobe. Mehr Von Lorenz Jäger

15.09.2009, 16:01 Uhr | Feuilleton

Rezension: Polnische Gedichte des 20. Jahrhunderts Jahrhundert des Gedichts

Karl Dedecius versammelt Polens beste moderne Lyriker: Ein ganzes Jahrhundert der Poesie wird hier durchschritten, vom Fin de Siècle bis in die jüngste Vergangenheit. Mehr Von Stefanie Peter

20.03.2009, 17:19 Uhr | Feuilleton

Nicholson Baker: Menschenrauch Die Stimmen des Krieges

Das Verfahren ist ungewöhnlich, der Ertrag reichhaltig: Der amerikanische Schriftsteller Nicholson Baker spürt den Anfängen des Zweiten Weltkriegs in einer faszinierenden Sammlung von Originalstimmen nach. Mehr Von Lorenz Jäger

15.03.2009, 15:25 Uhr | Feuilleton

Der Ekel in der Literatur Der feierlichste Glockenton ist der Rülpser

Pprrpffrrppfff. Geschafft! Die Literatur hat den Ekel schon lange vor Charlotte Roche und den Dschungelshows entdeckt und zum Ausdruck gebracht, was die Menschen insgeheim bewegt. Was den Leser nicht abstößt, bringt ihn dem wahren Leben näher. Mehr Von Hellmuth Kiesel

04.02.2009, 16:01 Uhr | Feuilleton

Im Kino: Operation Walküre Komm in das totgesagte Land

Bryan Singers vieldiskutierter Film Operation Walküre ist als Thriller nahezu perfekt - und als Erzählung von Stauffenbergs Attentat und Staatsstreich eine Provokation. Tom Cruise gibt der Figur Stauffenbergs eine Präsenz, die in Geschichtsbüchern nicht zu haben ist. Mehr Von Claudius Seidl

19.01.2009, 10:42 Uhr | Feuilleton

Ein Gespräch mit Helmut Schmidt So sicher waren die Verhältnisse gar nicht

Heute wird Helmut Schmidt 90 Jahre alt. Die Ära des zweiten sozialdemokratischen Bundeskanzlers erscheint als Epoche einzigartiger Stabilität. Im Gespräch äußert sich Schmidt über Entscheidungen in ungewissen Lagen, die mentale Stabilität der Deutschen und intelligenten Unfug deutscher Philosophen. Mehr

23.12.2008, 14:02 Uhr | Feuilleton

None Das gigantische Lied der Minne

Der "Hölderlin-Mythos", genährt von Selbstsakralisierung des Dichters ("Heilige Gefäße sind die Dichter") und aufgeblüht im Umkreis Stefan Georges, scheint unzerstörbar. Auf das Schmarotzertum der nationalsozialistischen Vaterlandspropaganda antwortete die Nachkriegszeit mit umso innigerer Hölderlin-Verehrung. Mehr

15.12.2008, 13:00 Uhr | Feuilleton

None Wutausbruch West

Auch wenn er Wert darauf legte, wie Stefan George aus Bingen zu stammen - ein Revolutionär wollte Thomas Kling (1957-2005) schon sein. Er hasste die poetischen "sprach-placebos" und wollte die Lyrikszene aufmischen. Das tat er in den frühen achtziger Jahren. In den Szenekneipen der Düsseldorfer Altstadt erregte er das Publikum durch seine "sprach-installationen". Mehr

29.09.2008, 14:00 Uhr | Feuilleton

None Der Beat muss stimmen

Wer von Raoul Schrott und seinen enthusiasmierten Bemühungen um die wahren Ursprünge der Dichtung genug hat, lese Uwe Kolbe. Dem Kollegen im Dichteramt wirft Kolbes lyrisches Ich "Geschmacklosigkeit", Fehlerhaftigkeit und Selbstgenügsamkeit vor und sucht selbst den heiligen Quell der Poesie. Kolbe reiht ... Mehr

10.09.2008, 14:00 Uhr | Feuilleton

None Düstere Kreise, küssende Musen

München gilt den meisten als Weißwurstmetropole und Laufsteg der Bussi-Bussi-Gesellschaft, weniger als der Hort einer ungestümen künstlerischen Avantgarde. Vor hundert Jahren war das noch anders und in Schwabing der Bär so richtig los. Es begann nach der Eröffnung der Kunstakademie 1885. Die Malerfürsten Lenbach und Stuck scharten ihre Hofschranzen um sich. Mehr

21.05.2008, 14:00 Uhr | Feuilleton

Castrum Peregrini Eine solche Zeitschrift wird es nicht wieder geben

Hier wurde die Lehre vom Geheimen Deutschland überliefert: Die Zeitschrift Castrum Peregrini veröffentlichte seit 1951 Essays und Gedichte im Geist Stefan Georges. Nun ist mit dem Heft Freundschaft das Ende eines Edelsteins gekommen. Mehr Von Thomas Karlauf

17.04.2008, 20:04 Uhr | Feuilleton

None Zauberer im Luftzug des Jenseits

Es wäre eine lohnende Aufgabe, eine Typologie der Dichter aufzustellen, die ihre Leser zur Gemeindebildung motivieren. Ein in Deutschland besonders beliebter Typus ist derjenige des kunstreligiösen Welterneuerungsartisten (etwa Stefan George), ein anderer der des formvollendet die Sau herauslassenden Verwerfungsvirtuosen ... Mehr

12.01.2008, 13:00 Uhr | Feuilleton

Scherenschnitt Der Meister mit der Schere

Der Schwabinger Bohèmien Ernst Moritz Engert war ein Meister des expressionistischen Scherenschnitts. Mehr als hundert seiner Schattenrisse sind bis zum 22. Dezember in der Frankfurter Galerie Fach zu sehen. Mehr Von Konstanze Crüwell

19.12.2007, 11:00 Uhr | Feuilleton

None Ein Genie entsteht

Im Jahre 1897, von Mitte August bis Mitte September, hielt sich Marcel Proust mit seiner Mutter und seinem Bruder Robert in Bad Kreuznach auf, das man damals von Paris aus direkt mit dem Schlafwagen erreichen konnte. Man logierte im Hotel Oranienhof, das heute nicht mehr existiert. Dieses Hotel bezeichnet Proust als "Kurhof", eine Zusammenziehung von "Oranienhof" und "Kurhaus". Mehr

30.11.2007, 13:00 Uhr | Feuilleton
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