Alle Nachrichten und Informationen der F.A.Z. zum Thema Stefan George

Stefan Georges Kriegslyrik Hochpriesterlich-seherische Verkündigung

Vor hundert Jahren, mitten im Weltkrieg, brachte Stefan George ein Gedicht heraus, das mit allem brach, was Deutschland damals lesen wollte. Mehr

30.07.2017, 21:09 Uhr | Feuilleton
Alle Artikel zu: Stefan George
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Martin Walsers neuer Roman Der letzte Tango in München

Martin Walsers Roman Ein sterbender Mann ist eine absichtsvoll vertrackte Parodie über die Sprache der Liebe im Alter. Manche Kulturmenschen könnten sich darin wiedererkennen. Mehr Von Friedmar Apel

07.01.2016, 17:41 Uhr | Feuilleton

Frankfurter Anthologie Karl Wolfskehl: Der Abgesang

Bis nach Neuseeland musste der deutsche Jude Karl Wolfskehl vor den Nationalsozialisten flüchten. In diesem Gedicht verarbeitet er seinen Schmerz. Mehr Von Gerhard Schulz

16.10.2015, 17:48 Uhr | Feuilleton

Frankfurter Anthologie Christine Lavant: Wär ich einer Deiner Augenäpfel

Nach der Glückskatastrophe mit einem verheirateten Mann beginnt die zeitlebens kränkelnde Christine Lavant ihr lyrisches Hauptwerk. Halb Nonne, halb Kräuterweiblein, verwandelt sie ihre Liebe in Sprachzauber. Mehr Von Angelika Overath

27.02.2015, 20:42 Uhr | Feuilleton

Biographisches Schreiben Meister, ihr steht unter Verdacht!

Das Werk erwächst aus dem Leben und schlägt dann wieder ins Leben zurück: Warum mich das biographische Schreiben interessiert. Und wie ich es mache. Mehr Von Rüdiger Safranski

22.08.2014, 22:55 Uhr | Feuilleton

Marcel Reich-Ranicki in der Frankfurter Anthologie Als ich nachher von dir ging von Bertolt Brecht

In wenigen Versen lässt Bertolt Brecht ein Mädchen über die Liebe sprechen. Was sie im Gedicht scheu verschweigt, tritt für Marcel Reich-Ranicki dennoch offen zutage. Mehr

11.10.2013, 16:10 Uhr | Feuilleton

Stefan Georges Briefe Wie der Meister nach New York kam

Ein Nachlass in der Public Library von New York birgt einen Schatz, der bislang nicht gehoben werden konnte. Nun aber sind die Briefe, die Stefan George an seinen Nächsten Liebsten Ernst Morwitz schrieb, zum ersten Mal zugänglich. Mehr Von Eckhart Grünewald

03.06.2013, 16:50 Uhr | Feuilleton

Aus Morwitz’ Manuskriptband Über Stefan George

Zwei Seiten aus dem großen Manuskriptband zum George-Kreis, den Ernst Morwitz um 1962 geschrieben hat und der heute in New York aufbewahrt wird, geben einen Einblick in das Denken Stefan Georges. Mehr

03.06.2013, 16:50 Uhr | Feuilleton

Er nannte sich Alastair Der unbekannte Meister

Kurz vor dem Ersten Weltkrieg betritt ein exzentrischer Zeichnerstar die Bühne: Alastair. Bald darauf ist er bereits vergessen, wiederentdeckt wurde er bis heute nicht. Mehr Von Peter Christian Hall

30.03.2013, 12:40 Uhr | Feuilleton

Hindenburg-Dokumentation Greis ohne Schmuck

Von der hohlen Hoffnung, den Diktator zu zähmen: Arte zeigt ein gelungenes Porträt des Mannes, der Hitler zum Reichskanzler ernannte. Mehr Von Lorenz Jäger

07.01.2013, 17:21 Uhr | Feuilleton

F.A.Z.-Romane der Woche Jungs im kleinen, exklusiven Kreis

Nach fünfzehn Jahren Arbeit ist nun das Handbuch Stefan George und sein Kreis erschienen: Es hält die Balance zwischen dem Kult, der um den Dichter getrieben wurde, und seinem Werk. Mehr Von Thomas Karlauf

26.10.2012, 12:26 Uhr | Feuilleton

Michael Lentz: Textleben Bergbesteigung ohne Seil und Eispickel

Tooooor! Mit seinen Aufsätzen und Reden zielt Michael Lentz in die Schnittstellen von Text und Welt und zeigt uns schreibend, wie Literatur Leben verändert, wenn man sie lässt. Mehr Von Friedmar Apel

05.10.2011, 21:32 Uhr | Feuilleton

Für das Amt des wegweisenden Dichters war kein Kandidat mehr tauglich Für das Amt des wegweisenden Dichters war kein Kandidat mehr tauglich

Als vor drei Jahren Ulrich Raulffs Studie zum Nachleben Stefan Georges erschien, fühlten wir uns über weite Strecken wie im Gruselkabinett. Wenn die manischen Enthusiasten, die da aus dem Dunkel des Vergessens heraufgeführt wurden, tatsächlich Georges gespenstische Nachhut waren, konnte man nur drei Kreuze schlagen. Mehr

09.08.2011, 12:00 Uhr | Feuilleton

Wolfgang Matz: Eine Kugel im Leibe Für das Dichteramt war kein Kandidat mehr tauglich

Zwischen Walter Benjamin und Rudolf Borchardt und immer mit Blick auf Stefan George: Wolfgang Matz zeigt, wie musterhafte intellektuelle Biographik aussieht. Mehr Von Thomas Karlauf

08.08.2011, 16:35 Uhr | Feuilleton

Auf maximale Verehrung eingerichtet Auf maximale Verehrung eingerichtet

An einem der ersten Abende kommt das Gespräch auf Karl V. Der Kaiser, von dem es hieß, sein Reich sei so groß, dass die Sonne darin nicht untergeht, hatte 1556 abgedankt und sich in ein Landhaus in Kastilien zurückgezogen. Diesen Entschluss könne er gut nachempfinden, meint George. "Wir sind auch manchmal plötzlich aufgebrochen und haben keine Adresse gelassen und sind fort gewesen ... Mehr

10.12.2010, 12:00 Uhr | Feuilleton

Clotilde Schlayer: Minusio Auf maximale Verehrung eingerichtet

Ich hab' hier schon sehr viel über die Weiber gelernt: Clotilde Schlayers Aufzeichnungen aus den letzten Lebensjahren Stefan Georges sind ein pikanter Roman. Mehr Von Thomas Karlauf

09.12.2010, 16:55 Uhr | Feuilleton

Die Kasteiten und Eingeweihten Die Kasteiten und Eingeweihten

Die "Frauen um Stefan George" überschriebene Aufsatzsammlung ist klug aufgebaut. Am Anfang steht Ernst Osterkamps Werkanalyse, die an der strukturellen Misogynie des Dichters nicht den Funken eines Zweifels lässt. Verpackt in den hohen Ton seiner Privatmythologie, wird die moderne, Ehe, Haushalt und Kinder scheuende Frau so erbarmungslos exekutiert, wie es Osterkamp mit Georges Versen tut. Mehr

19.11.2010, 12:00 Uhr | Feuilleton

Frauen um Stefan George Die Kasteiten und Eingeweihten

Pflegeschwester, Gesellschaftsdame, Stubengelehrte: Die Frauen um Stefan George hatten zahlreiche Rollen. Ein differenzierter Essayband porträtiert die Begleiterinnen des Dichters zwischen Selbstaufgabe und Revolte. Mehr Von Ingeborg Harms

18.11.2010, 16:45 Uhr | Feuilleton

Bücher und Autographen Immer wieder gern mit Blumen

Hamburg ist und bleibt unbedingt eine Stadt für Bibliophile: Hier steht ein Überblick über die Spitzenstücke in den wichtigen Buchauktionen des Frühjahrs. Mehr Von Vita von Wedel, Hamburg

29.07.2010, 05:55 Uhr | Feuilleton

Autographen Nietzsche schreibt an Emily

Die Auktionen von Stargardt in Berlin sind stets Höhepunkte für Sammler von Autographen. Auch diesmal gab es wieder Leckerbissen. Mehr Von Iring Fetscher

15.07.2010, 05:25 Uhr | Feuilleton

Die Stadt der Stunde Hannover sein

Die niedersächsische Landeshauptstadt hat Deutschland in den letzten Jahren überrollt: Gerhard Schröder, Margot Käßmann, Ursula von der Leyen, Philipp Rösler, Robert Enke, Oliver Pocher, Per Mertesacker und Lena Meyer-Landrut. Und nun Christian Wulff. Was kommt aus dieser Stadt noch alles auf uns zu? Mehr Von Marcus Jauer

01.07.2010, 14:27 Uhr | Feuilleton

Der Übervater der Reformpädagogik Päderastie aus dem Geist Stefan Georges?

Was hat es zu bedeuten, wenn im Zusammenhang der jetzt bekannt gewordenen Missbrauchsfälle an der Odenwaldschule als geistiger Übervater der Reformpädagogik immer wieder der Name Stefan George fällt? Ein Gespräch mit Biograph Thomas Karlauf. Mehr

05.04.2010, 08:47 Uhr | Feuilleton

So kam er über die Deutschen So kam er über die Deutschen

Als Rudolf Borchardt 1909 seine große Besprechung von Stefan Georges "Siebentem Ring" veröffentlichte, unterschied er die epochale Bedeutung Georges für die deutsche Literatur von der Verehrung einer Gemeinde, über deren Riten schon damals schäbige Gerüchte die Runde machten: "als ob dieser Anhang es wäre, was seine Wirkung auf die Zeit verewigt". Mehr

17.03.2010, 12:00 Uhr | Feuilleton

Preis der Leipziger Buchmesse Helene Hegemann nominiert

Trotz der Plagiatsvorwürfe gegen ihren Roman Axolotl Roadkill ist die siebzehn Jahre alte Bestseller-Autorin Helene Hegemann für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert worden. Die Jury blieb bei der Entscheidung, die sie Ende Januar getroffen hatte. Mehr

11.02.2010, 12:48 Uhr | Feuilleton

Willkommen im Landerziehungsheim! Willkommen im Landerziehungsheim!

Die Wege zwischen Elite und Avantgarde sind verschlungen, aber manchmal unheimlich kurz. Die Geschichte von dem Säbel, den Oberfähnrich Schenk Graf von Stauffenberg, 1929 Jahrgangsbester der Kavallerie an der Kriegsschule des Heeres in Hannover, als Auszeichnung erhielt, beschreibt so einen unheimlichen ... Mehr

25.10.2009, 12:00 Uhr | Feuilleton
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