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Terrorismus Zwei weitere Explosionsopfer von Djerba gestorben

29.04.2002 ·  Damit sind 18 Menschen dem Anschlag auf der tunesischen Ferieninsel vom 11. April zum Opfer gefallen.

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Zwei weitere Opfer des Anschlags auf der tunesischen Ferieninsel Djerba sind ihren schweren Brandverletzungen erlegen. Sie starben am Montag trotz intensiver Behandlung, teilte das Unfallkrankenhaus Berlin mit.

Im Zentrum für Schwerverletzte mit Plastischer Chirurgie waren die beiden rund um die Uhr von einem Spezialteam behandelt und betreut worden, sagte ein Sprecher. Die Überlebenschance der beiden Brandopfer sei „von Anfang an als äußerst kritisch“ eingeschätzt worden, da über 70 Prozent ihrer Hautoberfläche von größtenteils drittgradigen Verbrennungen betroffen waren.

Von Anfang an kritischer Zustand

Beide Patientinnen litten schon zu Beginn der Behandlung an einem durch den Verbrennungsschock verursachten Versagen verschiedener Organe. Der Zustand des dritten in der Klinik behandelten Djerba-Opfers ist „nach wie vor kritisch“. Er war mit ähnlich schweren Verletzungen ins Unfallkrankenhaus eingeliefert worden.

Besserung bei weiteren Patienten

Den in Hamburg und Lübeck behandelten Djerba-Opfern geht es unterdessen besser. Der Gesundheitszustand des 16 Jahre alten Jugendlichen im Unfallkrankenhaus Hamburg-Boberg ist weiterhin stabil, sagte am Montag eine Kliniksprecherin. Auch dem 21 Monate alten Verletzten in der Kinderklinik Wilhelmstift in Hamburg-Rahlstedt gehe es „weiterhin ganz gut“, meinte der Chefarzt der Intensivmedizin, Axel Hennenberger. Der kleine Junge aus Rheinland-Pfalz stabilisiere sich weiter.

Die drei in der Lübecker Uniklinik behandelten schwer brandverletzten Opfer sind seit dem vergangenen Freitag außer Lebensgefahr. Die beiden 13 und 16 Jahre alten Schwestern aus Neustadt (Kreis Ostholstein) und die 33-jährige Frau aus Hannover seien „eindeutig auf dem Wege der Besserung“, sagte am Montag ein Kliniksprecher.

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