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Terrorismus Erneut ein Djerba-Opfer gestorben

02.05.2002 ·  Die traurige Aufzählung geht weiter: Am Donnerstag erlag ein weiteres Opfer des Bombenanschlags auf Djerba seinen Brandverletzungen.

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Ein weiteres Opfer des heimtückischen Anschlags auf der tunesischen Ferieninsel Djerba ist seinen schweren Brandverletzungen erlegen. Der 44-jährige Patient starb trotz intensivster Behandlung im Unfallkrankenhaus Berlin, sagte ein Sprecher am Donnerstag. Damit hat sich die Zahl der deutschen Todesopfer auf 14 erhöht. Insgesamt starben an den Folgen des Attentats bisher 19 Menschen.

Im Zentrum für Schwerverletzte mit Plastischer Chirurgie war der 44-Jährige rund um die Uhr von einem Spezialteam behandelt und betreut worden, sagte der Sprecher. Die Überlebenschance des Mannes war „von Anfang an als äußerst kritisch“ eingeschätzt worden, da über 70 Prozent der Hautoberfläche von größtenteils drittgradigen Verbrennungen betroffen waren. Der Patient litt schon zu Beginn der Behandlung an einem durch den Verbrennungsschock verursachten Versagen verschiedener Organe.

Bei einer Explosion vor der Synagoge auf Djerba waren am 11. April vier Menschen sofort getötet worden. Mindestens 29 deutsche Touristen wurden verletzt, einige davon schwer. Mehrere erlagen später ihren Verletzungen. Vor der bekannten Ghriba-Synagoge war ein mit Gas beladener Lastwagen explodiert. Zum Unglückszeitpunkt hatte sich vor dem jüdischen Gotteshaus eine Gruppe des Reiseveranstalters TUI mit mehr als 40 deutschen Besuchern aufgehalten.

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