09.05.2003 · Das Short Message System hat die Handy-Welt erobert. FAZ.NET hat ein Paket aus skurrilen Nachrichten rund um die Kurznachricht geschnürt.
Von Cornelia PretzerDas Short Message System hat die Handy-Welt erobert. Allerdings erinnert sich kaum noch jemand, daß die Abkürzung SMS für dieses System und keineswegs für die kleine Nachricht auf dem Handy steht. Der Begriff SMS steht mittlerweile synonym für die Mitteilung.
Und die Anwendungen des SMS sind vielfältig. Ursprünglich als eine Art Kurz-Email gedacht, gibt es heute vielerlei Situationen, in denen eine Nachricht per Handy funktioniert. Ob es das Fußballergebnis ist, das per SMS schon kürzestens nach Spielende aufs Handy flattert, oder ob es die Information darüber ist, daß der Sohn die Schule schwänzt.
Kurze Information, schnell übermittelt
Jedes Handy hat heutzutage Extra-Antwortmodi für das ultraschnelle Kommunizieren programmiert. Und auch das Sprecherkennungsprogramm ermöglicht eine geschwinde Eingabe von Text. Statt eines Anrufes des Inhaltes „Ich fahr jetzt los“ oder „Ich bin gut angekommen“ schickt der Reisende eine Kurznachricht. Das stört den Bemitteilten weniger als ein Anruf, und die Information ist da.
Gleiches gilt für Aktuelles wie Busverspätungen. Wer auf den Bus wartet, dem genügt die Information: „Der Bus ist in zehn Minuten da“. Sogar die Polizei macht sich die neue Art der Kommunikation zunutze. Mittels SMS können viele Menschen gleichzeitig angesprochen werden, und so sind bei Fahndungen SMS-Nachrichten ein Mittel, das im Test ist.
SMS ersetzt kein Gespräch
Doch alles geht nicht per Handy. Eine Scheidung ist nicht rechtens, wenn sie mittels der Nachrichten via SMS ausgesprochen wurde. Und in vielen Fällen ersetzen die 160 Zeichen ein Gespräch einfach nicht.