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Südhessen Zollfahnder entdecken riesiges Waffenlager

 ·  Maschinenpistolen, Sturmgewehre und 62.500 Schuss Munition: Fahnder des Zolls haben in einer Wohnung in Südhessen ein riesiges Waffenlager ausgehoben. Anzeichen für eine geplante Straftat wie einen Amoklauf fanden die Ermittler bislang nicht.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (8)

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Lukas Berlinger

Luft ablassen

Mit der Menge bei Munition ist das so eine Sache: Wenn die Polizei eine Schachtel harmlose und erlaubnisfreie Diabolos für Luftgewehre einkassiert hat, dann posaunt die Pressesetelle gleich als Erfolgserlebnis "500 Schuss sichergestellt" hinaus. So viele der Kügelchen sind nämlich in der Schachtel. Und dann wird das Verfahren wegen Geringfügigkeit eingestellt.

Will sagen: Man muss schon genauer hinsehen und darf nicht alles glauben, was die Behördensprecher so von sich geben. Und von "Waffenlager" kann sowieso keine Rede sein, wenn er die Gewehre ordnungsgemäß im Tresor aufbewahrt hat.

Also Leute: Lasst ein wenig Luft raus.

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Horst Himmel
Horst Himmel (hwsky) - 25.01.2012 12:45 Uhr

Einfach toll!

Da wird also im Zeitraum zwischen 1989 und 2000 offenkundig, dass sich ein sonst unbescholtener Bürger ein kleines Munitionslager angelegt hat. Und schon im Jahre 2012 kommt die Behörde auf die Idee, in dessen Hause mal nach dem Rechten zu sehen, mit einem erstaunlichen (?) Ergebnis. Bei dem Tempo war wohl unser lieber Verfassungsschutz am Steuer.

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Norman Reppingen

In der Schweiz

würde man über diesen Fall nicht einmal reden.
Dort tauchen Flugabwehrkanonen völlig legal in privaten Kleinanzeigen auf.
Aber dort gibt es auch so etwas wie einen Bürgerbegriff.
In Deutschland sind sowohl Bürger als auch Soldaten nur Wahlvieh
bzw. Dispositionsmasse zur Demonstration transatlantischer Opferbereitschaft
(mehr oder weniger O-Ton De Maizière).

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.01.2012 17:13 Uhr
Herbert Frank

Lustig

Dank für den Kommentar. Auf jeden Fall der Lacher des Tages.

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Björn Opitz
Björn Opitz (hrbjoern) - 25.01.2012 14:36 Uhr

Au ja ...

... die Flugabwehrkanone als Ausweis des patenten Bürgers. Na dann: Feuer frei!

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Lutz von Peter

Gute Nachricht

Das ist doch mal eine gute Nachricht.
1) Die Polizei fasst
2) einen Mann, der gegen das KWKG verstossen hat, aber
3) alle Waffen vorbildlich aufbewahrt hat, und
4) keinem damit etwas zu Leide tun wollte

Jeder Punkt für sich gesehn gut.
Es wird dennoch eine lange Haftstrafe.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.01.2012 21:11 Uhr
Gustav Struve

Verhältnismäßigkeit

Lange Haftstrafe ? Wofür eigentlich?
In Berlin hat ein zwanzigjähriger Gewohnheitsverbrecher vier Jahre für den Ehrenmord an seiner Schwester abgesessen. Wieder in Freiheit hat er dann gleich wieder gemordet.
Ich möchte nicht falsch verstanden werden: ich bin gegen Schußwaffen in privater Hand.
Doch bin ich auch für Verhältnismäßigkeit.

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Lukas Berlinger

Titel eingeben

Da bin ich nicht so sicher.

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