Während die Profis gelegentlich auf der ungemütlichen Strafbank Platz nehmen müssen, haben es die Zuschauer gemütlicher. Das Designer-Sortiment bietet Entwürfe für Minimalisten bis Exzentriker.
Eine Pfeife als Stuhl: kein allzu abwegiger Gedanke für einen Designer. Die Form ist geradezu prädestiniert für eine Sitzgelegenheit, sobald sie passend vergrößert und auf ihr dicklich-rundes Ende gestellt wird. Der Brite Alex Garnett kann sich mit seinem Edelstahl-Modell „Schiedsrichterpfeife“ („Final Whistle“) vielleicht Hoffnungen auf einen Platz im Stuhl-Olymp machen, der gemeinhin im Museum of Modern Art in New York vermutet wird. Doch ein WM-Verkaufsschlager wird das 5860 Euro teure und vernietete Werk wohl selbst in Deutschland nicht.
Für den zwölften Mann
Das faltbare Sitzkissen zur WM ist ein äußerst praktisches Utensil, das jederzeit müdes Sitzfleisch abfedert. Zum Beispiel wenn man das Spiel auf der Großbildleinwand verfolgt oder bei Freunden auf dem Bierkasten hockt. Pluspunkt: Man braucht nicht „Tooor!“ zu rufen, sondern hält einfach das Kissen hoch. Die „12“ bedeutet: Hier sitzt der zwölfte Mann.
Wer 90 Minuten durchhalten muß, der ist irgendwann froh, wenn er sich gemütlich hinsetzen kann. Fussi Deluxe wartet mit einer gemütlichen Matte auf, die auch noch das Angenehme mit dem Praktischen verbindet: Ein Bierkasten dient als Fundament für diese Sitzgelegenheit für Minimalisten. Der schnelle Griff zur Bierflasche ist ein gewollter Nebeneffekt.
Liege zum Träumen
Noch entspannter läßt sich ein Fußballspiel nur noch in der Meisterliege genießen. Da kann man sich bei einer Niederlage auch so richtig hängen lassen. Und sobald es wieder wärmer wird, ist die Liege ein praktisches Accessoire für den Strand. Dann kann man auch wieder von Siegen seiner Lieblingsmannschaft träumen.