Home
http://www.faz.net/-gum-76db7
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Studie Immer weniger Deutsche vertrauen Banken - immer mehr der Bundesregierung

 ·  Das Vertrauen der Deutschen in Geldinstitute schwindet. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie. Die Bundesregierung konnte ihr Ansehen steigern. Den größten Rückhalt aber genießen das Handwerk und die Polizei.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (13)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
ulli schnappe

Herr Maehler.

ich schätze Ihre Beiträge durchaus. Darum bin ich enttäuscht, daß Sie destruktiv argumentieren. Wenn sie Fehler bei der Haltung der Kanzlerin glauben erkennen zu können, sollten Sie konstruktiv aufzeigen wo Sie besser handeln konnte. Destruktivität allein überzeugt keinen. Auch ich war lange entschiedener Gegner der Kanzlerin. Erst als ich für mich erkannte, daß ich auch nicht hätte sagen können, wo sie anders hätte handeln können, musste ich zugeben, daß sie doch nicht so ganz falsch liegt.

Empfehlen
Rolf-Dirk Maehler

Bei einem derartigen Umfrageergebnis kann man auch Erkenntnisfähigkeit vieler Deutscher ...

... zweifeln. Fraglos haben die Banken praktisch ausnahmslos ihr Ansehen selbst zerstört, weil sie mit der Wahrheit sehr nachlässig umgegangen sind und darüber hinaus das Kundeninteresse mit Füßen getreten haben.
Aber gerade auch die Bundesregierung handelt nicht anders: Worte und Wahrheit klaffen weit auseinander. Wahlversprechen und deren Einhaltung sind zwei Dinge, die kaum zu erkennen sind. Darüber hinaus muß auch die Qualifikation für die übernommenen Aufgaben grundsätzlich angezweifelt werden. Egal ob es sich um getürkte Titel handelt oder das sich immer wiederholende Debakel bei Großprojekten oder auch das Versagen ganzer Politikfelder - alles sind Beispiele der Unfähigkeit. Nur wer den bestellten Darstellungen von ARD und ZDF glaubt, der kann zu solch einer Chaostruppe noch Vertrauen haben. Schade nur, dass es auch keine wählbare Opposition gibt - es sei denn man will vom Regen in die Traufe kommen.

Empfehlen
Otto Meier

Die Deutschen vertrauen in die Bundesregierung? Nein, sie vertrauen auf die Bundeskanzlerin!

Egal welcher politischen Richtung die Menschen angehören, sie setzen zum großen Teil ihre Hoffnungen auf Frau Dr. Merkel und vertrauen darauf, daß diese Frau, der man die Verkörperung positiver Tugenden wohl nicht absprechen kann, das Schiff schon irgendwie schaukeln wird.

Unsere Bundeskanzlerin genießt höchsten Respekt, den sie sich auch redlich verdient hat.

Und bei aller auch ihr entgegengebrachten Kritik, hätten andere bessere Ergebnisse erzielen können?

P.S. Die CDU wähle ich dennoch nicht.

Empfehlen
ulli schnappe

Herr Wiesner, glauben...

Sie wirklich, daß die Großkonzerne unseren Wohlstand garantieren? Das ist nach wie vor der Mittelstand, der 80% der Arbeitsplätze in diesem Land garantiert. Und gerade unter den mittelständischen Unternehmen sind die meisten Weltmarktführer und Innovationschampions auf ihrem Gebiet. Ein wenig besser über diejenigen Bescheid zu wissen, die mit dem eigenen Vermögen haften und persönlich für das Wohlergehen ihrer Mitarbeiter Sorge tragen täte wohl vielen in diesem Lande gut. Daß die Großen ganz schnell dort sind, wo die Löhne unten sind, sollte doch bis zu den meisten Bürgern vorgedrungen sein.

Empfehlen
Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 07.02.2013 17:05 Uhr

Die Überschrift zielt zu nächst auf die Banken und den Vertrauensverlust.

Das war leider viel zu lange der Fall dass man gerade den Banken vertraute.

Jeder der Geschäfte machte wusste dass die Banken keines Falls vertrauenswürdig waren.

Banken mach knall hart ihr Geschäft und es war längst überfällig dass man jedem Pizza Bäcker mehr vertrauen schenken kann als einer Bank.

Und zur Regierung da ist es genau anders. Immer ist man da eher zurückhaltend.

Nur und das spiegelt sich hier wieder, fast alle Parteien haben in den letzten 3 Jahren in allen wichtigen Entscheidungen zur Entscheidung der Regierung eine sehr positive Haltung gezeigt.

Wer die 34 % in seiner Umgebung nicht feststellt lebt eventuell in einer unwirklichen kleinen Welt oder was wahrscheinlicher ist . Die Bekannten und Verwandten sind nicht ehrlich, vielleicht nur weil sie ihn nicht ärgern und aufregen wollen.

Empfehlen
Karin Gossmann-Walter

Das die Bundesregierung ihr Ansehen gesteigert hat, ist mir schleierhaft -

entweder blickt ein Teil der Menschen nicht durch, oder kümmert sich nicht - es ist doch offensichtlich zu sehen, wie Deutschland an die Wand gefahren wird, für mich sind das
Handlanger der Banken, der ESM wurde zugelasssen, im Bundestag gehts fast zu wie in der DDR ! - und Goldman Sachs sitzt fest im Sattel.
Ja, das gibt alles Vertrauen !

Da kommt mir wieder in den Sinn: wer sich nicht um Politik kümmert, um den kümmert sich die Politik.

Empfehlen
Philipp Wiesner
Philipp Wiesner (DerMef) - 07.02.2013 15:33 Uhr

Schlimm

74% vertrauen großen Unternehmen nicht, 34% vertrauen der Regierung.
So viele Menschen, die nicht verstehen, wer es ihnen erlaubt in Wohlstand zu leben und wer ihnen nur Geld aus den Taschen zieht.

Empfehlen
Armin Schindler

Justiz nur 65%: Beschämend!

Das Misstrauen gegenüber der Justiz und Gerichten ist besonders bemerkenswert, denn dass nur 65% diesen Institutionen vertrauen, ist das eigentlich Erschütterndste.
Rechtsstaat? Das erleben viele Menschen ganz anders als Mieter, Geschädigte von Banken, Anlageberatern, Internetkriminellen , Telefonabzockern und vielen anderen Betrügern, die -gestützt auf teure Rechtsanwälte- in der Regel strafffrei davon kommen und unbehelligt weitermachen.

Empfehlen
Peter-Paul Gansen

Seltsam dieser Vertrauenszuwachs in die Regierung

Zwar ist 35 % ein immer noch beschämender Wert (als ob das dort jemand kümmern würde), aber wundern tut mich dieses relativ hohe Vertrauen in diesen Zeiten schon. Vielleicht haben die Befragten auch nicht gewußt, dass in der Regierung Menschen sitzen, die Parteien angehören. Denen vertrauen die Befragten nur zu 16%.

Empfehlen
Thomas Berger
Thomas Berger (tberger) - 07.02.2013 14:47 Uhr

Den Banken vertrauen 29%, der Bundesregierung 34%

Was lernt uns das? 5% haben nicht verstanden, dass es da keinen Unterschied gibt :-)

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.02.2013 16:49 Uhr
Christoph Runge

Ich darf Sie beruhigen:Die Banken stehen nicht nur auf dem letzten Platz,

vor ihnen stehen sogar noch die Gebrauchtwagenhändler. Es ist kein Wunder:Gehe ich in eine Bank rein, wird dort Geld verbrannt. Kein Vertrauen mehr! Hingegen haussiert das Handwerk. Man merkts an den hohen Preisen und nicht eingehaltenen Terminen. Warum? Weil der nächste Handwerksbetrieb auch nicht oder zu spät kommt. 2012 hatte das Handwerk die höchsten Umsätze seit der Wiedervereinigung. Schade dass die GFK die Befragung nur auf die EU bezog. Insbesondere würde mich der Auftraggeber der Studie interessieren.

Empfehlen
Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 07.02.2013 14:45 Uhr

Die beste Bundesregierung seit...

1990, ach was sage ich, seit Kriegsende, steigt also in der Gunst der Deutschen? Parteien dagegen liegen nur noch bei 16%, was auch meinem Empfinden ungefähr entspricht. Wie aber passt beides zusammen? Das müsste mir nun noch jemand erklären, d.h. ich habe meine Überlegungen dazu, schließlich ist ja BT-Wahl im Herbst, trotzdem...

Wer hier Ironie vermutet, liegt völlig richtig ;-)

Empfehlen
Andreas Wilfling

Vertrauen....

Das Vertrauen der Deutschen in die Regierung ist also gewachsen....die Hoffnung stirbt zuletzt kann man nur sagen
Wenn die Bevoelkerung ein bisschen mehr Einblick in die Rolle , die Finanzminister ueber die Jahre waehrend der Bankenkrise gespielt haben (und ein gewisser Finanzstaatssekretaer, der jetzt im Vorstand der EZB sitzt) , waers mit dem Vertrauen nicht weit her.....

Empfehlen
Weitersagen