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Sprache Gesucht wird das „Unwort des Jahres“

18.10.2001 ·  Was ist für Sie das „Unwort des Jahres“. Diskutieren Sie dazu in unserem Forum.

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Erneut wird das „Unwort des Jahres“ gesucht. Die Frankfurter Jury hat dazu aufgerufen, sprachliche Missgriffe aus dem Jahr 2001 an sie weiter zu geben.

Es soll sich um einzelne, öffentlich geäußerte Begriffe oder Formulierungen handeln, die sachlich grob unangemessen sind oder sogar die Menschenwürde verletzen. Die Entscheidung soll am 22. Januar bekannt gegeben werden. Unter dem Vorsitz des Frankfurter Germanistikprofessors Horst Schlosser beraten vier Sprachwissenschaftler und die beiden ZDF-Journalisten Klaus Bresser und Maybrit Illner über das aktuelle Unwort.

Zehn Durchgänge bislang

In der Vergangenheit wurden bei bislang zehn Durchgängen unter anderem „national befreite Zonen“ (2000) und „Kollateralschaden“ (1999) gebrandmarkt. Im vergangenen Jahr wurde zudem der Begriff „Menschenmaterial“ zum Jahrhundert-Unwort erklärt.

Forum: Ihr "Unwort des Jahres"

Welches ist Ihr „Unwort des Jahres“. Im FAZ.NET-Forum können Sie das Wort zur Diskussion stellen, dass sie als unmöglich empfinden. Oder halten Sie vielleicht nichts von der „Unwort“-Diskussion. Auch dann können Sie im Forum mitreden. Wenn sich bestimmte Wörter herauskristallisieren, werden wir diese an die Frankfurter Jury weiterleiten.

Die Vorschläge können mit Quellenangabe auch direkt bis zum 7. Januar bei der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt abgegeben werden. E-mail: schlosser@lingua.uni-frankfurt.de

Quelle: @tk
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