28.01.2002 · In denkmalgeschützten Fabrikhallen mit großen Glasfronten wird der Teddybär heute noch so hergestellt wie am Anfang des 20. Jahrhunderts.
In denkmalgeschützten Fabrikhallen mit großen Glasfronten wird der Teddybär heute noch so hergestellt wie am Anfang des 20. Jahrhunderts. Beim ersten Modell waren Kopf, Arme und Beine noch mit dicken Fäden am Leib befestigt. Aber schon ab 1904 werden die Glieder durch Pappscheiben verbunden und beweglich.
In der Teddyfabrik werden Kopf, Arme und Beine aus Mohairplüsch separat produziert und mit Scheiben versehen. Dann werden sie mit dem Körper verbunden. Auch der Bauch erhält eine Füllung und wird dann zugenäht. Anschließend muss das Fell bearbeitet werden. Die Bärenschnauze wird glatt rasiert. Schließlich erhält der Teddy durch Glasaugen und eine Stoff-Nasenspitze ein Gesicht. Zur Dekoration können auch gestickte Krallen, eine Schleife oder Kleidungsstücke gehören.
Eine Teddy-Auflage umfasst im Normalfall 500 bis 10.000 Exemplare. Sammlerauflagen können kleiner sein. Noch immer werden die Teddybären nach Unternehmensangaben zu 80 Prozent von Hand gefertigt. Mit 1000 Beschäftigten wurde im Jahr 2000 ein Umsatz von 18,5 Millionen Mark erwirtschaftet.