http://www.faz.net/-gum-92t4o

Hustler-Gründer Larry Flynt : Porno-Verleger bietet zehn Millionen Dollar für Infos über Trump

  • Aktualisiert am

Larry Flynt mit seinem Magazin: Er habe schon einmal Millionen Dollar als Belohnung ausgesetzt, um die Karrieren zweier republikanischer Politiker zu beenden, sagt er. Bild: AFP

Der Hustler-Gründer Larry Flynt will die Amtsenthebung von Donald Trump erreichen. Wer ihm dabei hilft, soll reich belohnt werden.

          Der Porno-Verleger Larry Flynt hat eine Belohnung von zehn Millionen Dollar für kompromittierende Informationen über den amerikanischen Präsidenten Donald Trump angeboten, die zu dessen Amtsenthebung führen. „10 Millionen Dollar für Informationen, die zur Amtsenthebung von Donald J. Trump führen“, heißt es in Großbuchstaben in einer ganzseitigen Anzeige, die am Sonntag in der „Washington Post“ veröffentlicht wurde.

          Er habe schon einmal Millionen Dollar als Belohnung ausgesetzt, um die Karrieren zweier republikanischer Politiker zu beenden, schrieb der Gründer des Pornomagazins Hustler. Angesichts der derzeitigen Krise habe er den Einsatz aber erhöht.

          Er gehe nicht davon aus, dass Trumps „Milliardärs-Kumpanen“ ihn verraten würden. „Aber ich bin fest davon überzeugt, dass es viele Leute gibt, die wissen, für wen zehn Millionen Dollar eine Menge Geld sind“, schrieb Flynt. Er garantiere, dass er die angebotene Summe auch vollständig zahlen werde.

          Weiter unten in der Anzeige stellt der Hustler-Herausgeber die Rechtmäßigkeit von Trumps Wahl zum Präsidenten in Frage und nimmt Bezug auf die russische Einflussnahme im Präsidentschaftswahlkampf. Auch kritisiert er den Präsidenten für die Aufkündigung des Pariser Klima-Abkommens. „Aber am besorgniserregendsten ist es, dass – lange bevor die Klima-Apokalypse zuschlägt – Trump womöglich einen Atomkrieg auslöst.“

          Quelle: AFP

          Weitere Themen

          Weitere Senatoren stellen sich gegen Trump Video-Seite öffnen

          Nach Twitter-Tirade : Weitere Senatoren stellen sich gegen Trump

          Donald Trump sei "würdelos": Mit diesen Worten hat der republikanische Senator Jeff Flake seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur bei den Kongresswahlen erklärt. Bob Corker, ebenfalls Parteifreund Trumps, hatte sich zuletzt ähnlich geäußert und sich daraufhin eine Twitter-Schlammschlacht mit dem Präsidenten geliefert.

          Wenn Putin meint und Trump glaubt

          Russland-Affäre : Wenn Putin meint und Trump glaubt

          Donald Trump glaubt, gemeinsam mit Wladimir Putin und Chinas Staatschef Xi „alle Probleme der Welt lösen“ zu können. Amerikas Kongress erhält unterdessen ein immer klareres Bild von der Dreistigkeit Russlands.

          Proteste während Trump-Besuch Video-Seite öffnen

          Asean-Gipfel in Manila : Proteste während Trump-Besuch

          Der Besuch von Donald Trump in der philippinischen Hauptstadt wird von Protesten begleitet. Hunderte demonstrieren gegen den amerikanischen Präsidenten. Manila ist die letzte Station auf Trumps Asien-Reise.

          Topmeldungen

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.