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„Lulatsch“ : Seehofer wurde als Kind gehänselt

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„Das war einerseits lustig, andererseits diskriminierend“, erinnert sich der bayerische Ministerpräsident an seine Schulzeit. Bild: EPA

Er war spindeldürr, sehr groß – und trug Hochwasserhosen. Als Schüler wurde der 1,94 Meter große CSU-Vorsitzende Horst Seehofer deshalb gehänselt.

          CSU-Chef Horst Seehofer (68) hatte in seiner Schulzeit wegen seiner Größe und Kleidung den Spitznamen „Lulatsch“. „Das war einerseits lustig, andererseits diskriminierend“, sagte der bayerische Ministerpräsident der in München erscheinenden „Abendzeitung“ (Donnerstag). Er sei damals ein spindeldürrer Schüler gewesen. „Besonders die Größe war eher außergewöhnlich. Ich hatte immer Hochwasserhosen, weil meine Mutter nicht dauernd die Hose wieder auslassen wollte, was zu Hänseleien führte.“

          Darüber hinaus bekannte Seehofer, für seine Frau Karin seit vielen Jahren nicht mehr gekocht zu haben. „Also nicht in diesem Jahrzehnt“, sagte er. „Mei, ich kann’s einfach nicht. Und meine Frau kocht super, warum sollte ich da ihre Kreise stören.“

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